IS-Terror in Libyen
Islamisten entführen ausländische Ölarbeiter

Mehrere ausländische Arbeiter sind bei einem Angriff auf ein Ölfeld in Libyen von IS-Kämpfern entführt worden. Die Vermissten stammen aus Österreich, Tschechien, den Philippinen, Bangladesch und dem Sudan.
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WienBei einem Angriff auf ein Ölfeld in Libyen ist eine Gruppe von Ausländern in die Hände der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) geraten. „Es liegen nun gesicherte Informationen vor, dass sie von der IS abtransportiert worden sind“, sagte ein Sprecher des österreichischen Außenministeriums am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.

Unter den insgesamt neun vermissten Ölarbeitern befindet sich nach Angaben des Außenministeriums ein Österreicher. Die anderen Vermissten kämen aus Tschechien, Philippinen, Bangladesch und dem Sudan.

Die Ausländer, die auf dem Ölfeld al-Ghani im Landesinneren arbeiteten, seien vergangene Woche mit mehreren Fahrzeugen abtransportiert worden. Zum Zeitpunkt des Abtransportes seien die Menschen unverletzt gewesen, sagte der Sprecher. Über den derzeitigen Aufenthalt der Gruppe gebe es keine Informationen.

In Libyen tobt fast vier Jahre nach dem Sturz des Diktators Muammar Gaddafi ein Machtkampf zwischen zwei rivalisierenden Regierungen und deren Milizen. In dem Chaos fassen radikal-muslimische Gruppen wie der Islamische Staat immer stärker Fuß. Wegen des Bürgerkriegs ist auch die Förderung von Erdöl und -gas in dem für seinen Ölreichtum bekannten nordafrikanischen Land immer wieder unterbrochen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " IS-Terror in Libyen: Islamisten entführen ausländische Ölarbeiter"

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  • Wer noch immer meint, in Libyen arbeiten zu müssen, ist selber schuld. Tut leid, für solche Leichtsinnigkeiten habe ich keinerlei Verständnis.

  • Wie war es doch: Der Islam ist friedlich und gehört zu Deutschland! Also haben Deutsche die Straftaten begangen!

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