IS terrorisiert Iraker: Viele Tote bei Selbstmordanschlag in Bagdad

IS terrorisiert Iraker
Viele Tote bei Selbstmordanschlag in Bagdad

Die Terrormiliz des so genannten Islamischen Staates hält den Nahen Osten mit etlichen Attacken in Atem: Nun schlug die Gruppe auf einem Markt in Bagdad zu und riss mindestens 31 Menschen mit in den Tod.

BagdadMindestens 59 Menschen sind bei Anschlägen auf einen Markt für Mobiltelefone in Bagdad getötet worden, fast 100 weitere wurden verletzt. Die Angreifer seien mit Motorrädern auf den Markt in einem Schiiten-Viertel der irakischen Hauptstadt gefahren, teilte die Polizei am Sonntag mit. Zunächst explodierte demnach eine deponierte Bombe, als Helfer zu den Opfern eilten, sprengte sich ein Selbstmordattentäter in der Menge in die Luft. Zu den Angriffen bekannte sich die radikal-islamische IS-Miliz, die immer wieder Attacken auf Mitglieder der Glaubensrichtung der Schiiten startet.

Zudem haben IS-Milizen 25 Kilometer westlich des Zentrums von Bagdad und damit in der Nähe des internationalen Flughafens Posten der Armee und der Polizei angegriffen. Nach Angaben der irakischen Regierung sind dabei mindestens zwölf Sicherheitskräfte ums Leben gekommen. Polizei- und Militärkreisen zufolge kamen Dutzende Extremisten auf Pick-Up-Lastern mit Maschinengewehren bewaffnet aus den IS-kontrollierten Gegenden Garma und Falluja. Es sei der heftigste Angriff des „Islamischen Staates“ (IS) seit Monaten in der Nähe der Hauptstadt gewesen.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
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