IS-Terrormiliz
Berater des IS-Chefs getötet

Tod in der Wüste: Angaben eines irakischen TV-Senders zufolge soll ein Berater des IS-Anführers Abu Bakr al-Baghdadi bei einem US-Luftangriff getötet worden sein. Das Schicksal des IS-Chefs ist weiterhin ungeklärt.
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BagdadBei einem Luftangriff nahe der irakischen Stadt Falludscha ist dem staatlichen Fernsehen zufolge ein Berater von IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi getötet worden. Bei dem Mann handele es sich um Abu Huthaifa al-Jamani, berichtete das Fernsehen am Montag ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Wann sich der Angriff ereignete, wurde nicht mitgeteilt. Eine unabhängige Bestätigung für den Tod Jamanis war zunächst nicht zu erhalten. Auch blieb unklar, ob es sich bei Jamani tatsächlich um einen Berater Bagdadis handelt.

Zuvor hatten Gerüchte für Aufsehen gesorgt, der Chef der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) selbst sei bei amerikanischen Luftangriffen verletzt worden. US-Regierungsvertreter sagten am Sonntag, es lägen bislang keine neuen Erkenntnisse darüber vor, ob Bagdadi sich in der beschossenen Fahrzeugkolonne der Extremistenmiliz befunden habe.

Das US-Militär hatte nach eigener Auskunft nahe der Stadt Mossul im Norden und Al-Kaim im Westen IS-Ziele angegriffen. Dort wurden mehrere IS-Anführer vermutet. In Twitter-Nachrichten hieß es daraufhin, Bagdadi sei verletzt worden. Falludscha ist eine Hochburg des IS.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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