ISIS-Vormarsch im Irak
Iran will keine Truppen in den Irak schicken

Reaktion auf Präsident Ruhanis Solidaritätserklärung: Der Iran will keine Truppen in den Irak entsenden. Eine Zusammenarbeit mit den USA bezeichnete Generalstabschef Firusabadi als „absurd“.
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TeheranDer Iran hat erneut betont, im Kampf gegen die sunnitische Terrormiliz Isis keine Truppen in den Irak entsandt zu haben. „Dazu besteht auch kein Anlass“, sagte Generalstabschef Hassan Firusabadi nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars am Donnerstag.

Auch eine Zusammenarbeit mit den USA gegen die Miliz Islamischer Staat im Irak und in Syrien (Isis) könnte er sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen. Isis sei nach Meinung von Firusabadi im Einklang mit der US-Politik in Syrien, um den Wahlsieg von Präsident Baschar al-Assad zu untergraben. „Daher wäre eine Zusammenarbeit absurd“, so der General.

Präsident Hassan Ruhani hatte dem Irak uneingeschränkte Solidarität versprochen, aber auch er hatte den Einsatz der Al-Kuds-Brigaden, einer Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden, dementiert. Eine Zusammenarbeit mit den USA wollte Ruhani aber nicht ausschließen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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