Islamischer Extremismus
US-General warnt vor drittem Weltkrieg

Wenn der islamische Extremismus nicht eingedämmt werden kann, dann könnte ein Dritter Weltkrieg ausbrechen. Davor warnt der Oberkommandierende der US-Truppen im Nahen Osten.

HB CAMBRIDGE. „Wenn wir heute nicht den Schneid haben, dieser Ideologie entgegenzutreten, dann werden wir morgen den Dritten Weltkrieg erleben“, sagte General John Abizaid am Freitag in einer Rede an der Harvard Universität. Sollten die Extremisten nicht aufgehalten werden, würden diese die Möglichkeit bekommen, ungehindert Massenvernichtungswaffen zu entwickeln. „Und ich denke, die Gefahren, die damit zusammenhängen, sind einfach zu groß, als dass man sie sich vorstellen könnte.“

Abizaid sagte in seinem Vortrag mit dem Titel „Der lange Krieg“, die Welt stehe auf dem Weg zur Stabilisierung des Nahen Ostens vor drei großen Hürden: Das arabisch-israelische Verhältnis müsse entspannt und der Ausbreitung des Extremismus Einhalt geboten werden. Ferner dürfe der Iran nicht außer Acht gelassen werden. Die USA werfen der Islamischen Republik vor, heimlich an der Entwicklung von Atombomben zu arbeiten. Diese drei Probleme träfen im Irak zusammen. Daher sei es wichtig, dort weiterhin auf eine Stabilisierung des Landes hinzuarbeiten.

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