Islamischer Staat
Anti-IS-Koalition in der Luft, Kurden am Boden

Im Norden Syriens sind mindestens 30 Menschen gestorben: Verantwortlich dafür ist offenbar das Bombardement der Anti-IS-Koalition auf eine Ölraffinerie. Indes greifen Kurden die IS-Extremisten nahe Kirkuk am Boden an.
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Al-RakkaBei Luftangriffen der internationalen Koalition auf eine Ölraffinerie unter Kontrolle der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind im Norden Syriens mindestens 30 Menschen umgekommen. Unter den Toten seien neben IS-Anhängern auch Arbeiter der Raffinerie, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag mit. Demnach flogen die USA und ihre arabischen Verbündeten zwei Angriffe auf das Gelände in Tell Abjad an der Grenze zur Türkei.

Das Bündnis bombardiert seit Monaten regelmäßig IS-Stellungen in Syrien. In Tell Abjad kontrollieren die Extremisten einen Grenzübergang zur Türkei. Der Ort liegt rund 70 Kilometer östlich der Stadt Kobane, die kurdische Einheiten Ende Januar aus den Händen der Terrormiliz befreit hatten.

Kurdische Kämpfer im Nordirak haben am Montag Stellungen der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) vor der Stadt Kirkuk angegriffen. Unterstützt wurden sie dabei von Kampfflugzeugen der Anti-IS-Allianz unter Führung der USA. Im lokalen Fernsehen sagte der Gouverneur von Kirkuk, Nadschmaldin Karim, mit der Offensive sollten die IS-Kämpfer aus der Umgebung der Öl-Metropole vertrieben werden.

Ein Reporter der Nachrichtenagentur Reuters berichtete vom Ort des Geschehens, kurdische Peschmerga-Kämpfer hätten die Stellungen der Islamisten unter Beschuss genommen. An mehreren Frontabschnitten westlich der Stadt erzielten sie Geländegewinne.

In den Gebieten Mala Abdullah und Tel Ward eroberten die Peschmerga mehrere Dörfer. Auch in Charabarut, nordwestlich von Kirkuk, sei es zu heftigen Gefechten zwischen der Peschmerga und den IS-Kämpfern gekommen, berichtete ein Informant aus der Stadt.

Die Kurden hatten die Kontrolle über Kirkuk im August übernommen, nachdem die irakische Armee dem IS im Norden Iraks gewichen war. Die IS-Kämpfer waren bis auf 20 Kilometer an Kirkuk herangerückt. Die Stadt war daher ständig bedroht. Ende Januar hatte der IS kurzzeitig einige Verteidigungsstellungen der Peschmerga vor Kirkuk überrannt.

In der Nähe der Stadt Tikrit kommt außerdem eine Offensive der irakischen Armee Militärangaben zufolge voran. Soldaten und schiitische Milizen hätten am Sonntag das Zentrum des Ortes Al-Dur in unmittelbarer Nähe von Tikrit eingenommen, teilten Kommandeure mit. Die Rückeroberung Tikrits ist ein wichtiges Etappenziel in der bisher größten Offensive gegen den IS.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • IS-Terroristen ermorden eigene Kämpfer
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    Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) soll 30 Anhänger getötet haben, weil sie vor Kämpfen mit der irakischen Armee geflohen sind. Augenzeugen berichteten am Montag, die Leichname seien nördlich der Stadt Tikrit verbrannt worden. Demnach hat der IS eine Spezialeinheit geschaffen, die geflohene Kämpfer verfolgen soll.

    Die Extremisten hätten außerdem 20 junge Männer unter dem Vorwurf getötet, sie hätten für schiitische Milzen kämpfen wollen. Die irakische Armee und schiitische Milizen haben vor einer Woche eine Großoffensive gegen die sunnitischen IS-Extremisten begonnen, um die Provinzhauptstadt Tikrit rund 170 Kilometer nördlich von Bagdad zu befreien. Die Stadt liegt an einer wichtigen Verbindungsstraße zwischen der Hauptstadt und der IS-Hochburg Mossul im Nordirak.


    Quelle: der Standard
    http://derstandard.at/2000012668911/Kurden-gehen-bei-Kirkuk-gegen-IS-vor

  • Anti-IS-Koalition bombardiert Ölraffinerie
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    Diese wurde vom IS erobert.
    Jetzt sind dabei 30 Islamisten "neutralisiert" worden.
    Gegen diese Terrororganisation muss mit aller Härte vorgegangen werden.
    Sie schneiden ihren "Geiseln" die4 Köpfe ab, verbrennen sie bei lebendigen Leibe, enthaupten Männer, vergewaltigen und verkaufen Frauen, kreuzigen Kinder und brüsten sich mit ihren Gräultaten im Internett.

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