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Islamisten: Brigadegeneral stirbt bei Anschlag in Pakistan

Die blutigen Auseinandersetzungen zwischen Regierung und islamistischen Militanten in Pakistan dauern an: Bei einem Anschlag in der Hauptstadt Islamabad wurden am Donnerstag ein Brigadegeneral und sein Fahrer erschossen.

Sicherheitskräfte und Rettungskräfte sind am Anschlagsort in Islamabad eingetroffen. Quelle: ap
Sicherheitskräfte und Rettungskräfte sind am Anschlagsort in Islamabad eingetroffen. Quelle: ap

HB ISLAMABAD. Im Stammesgebiet setzte die Armee ihre Offensive gegen Taliban- und El-Kaida-Kämpfer fort. Bei dem Anschlag in Islamabad, für den zunächst niemand die Verantwortung übernahm, wurde ein weiterer Soldat verwundet. Unbekannte hatten von einem Motorrad aus das Feuer auf einen Geländewagen der Armee eröffneten, sagte ein Polizeisprecher.

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Nach einer Serie blutiger Anschläge hatte die Armee am vergangenen Samstag eine Großoffensive gegen die radikal-islamischen Taliban in deren Hochburg Süd-Waziristan begonnen. Der Hinterhalt vom Donnerstag war der zweite Anschlag in der Hauptstadt der Atommacht innerhalb weniger Tage. Am Dienstag hatten sich zwei Selbstmordattentäter in einer islamischen Universität in Islamabad in die Luft gesprengt und sieben Menschen mit in den Tod gerissen.

Die Streitkräfte setzten am Donnerstag ihren Vormarsch in Süd-Waziristan fort. Dabei wurden nach Angaben des Senders GEO TV mindestens zehn Extremisten getötet. Die Armee beschoss wieder mit Artillerie und aus Hubschraubern Stellungen der Extremisten. Seit Beginn der Kämpfe starben nach offizielle Angaben damit weit über 100 Taliban und 15 Soldaten. Eine unabhängige Bestätigung für die Opferzahlen und den Verlauf der Militäroperation gibt es nicht.

In Süd-Waziristan stehen sich mehr als 30 000 Soldaten und etwa 15 000 schwer bewaffnete Aufständische gegenüber. Auslöser der Offensive war eine blutige Terrorserie Anfang Oktober mit mehr als 160 Toten.

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