Israel Zipi Livni legt Knesset-Mandat nieder

Die ehemalige israelische Außenministerin hat ihr Parlamentsmandat niedergelegt. Ob sie weiterhin politisch aktiv sein wird, ist unklar. Aus dem öffentlichen Leben wolle sie sich aber nicht zurückziehen, so Livni.
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Zipi Livni vor ihrer Rücktrittserklärung. Quelle: AFP

Zipi Livni vor ihrer Rücktrittserklärung.

(Foto: AFP)

Tel AvivDie frühere israelische Außenministerin Zipi Livni hat nach der Abwahl als Vorsitzende der größten Oppositionspartei Kadima auch ihr Parlamentsmandat niedergelegt. Im März war sie ihrem innerparteilichen Konkurrenten im Kampf um den Parteivorsitz, Schaul Mofas, klar unterlegen. Ob sie ihre politische Karriere nun endgültig an den Nagel hängen wolle, ließ die frühere Hoffnungsträgerin der politischen Mitte jedoch offen. „Ich verlasse jetzt zwar die Knesset, werde mich aber nicht aus dem öffentlichen Leben zurückziehen“, sagte die 53-Jährige nach Angaben der Zeitung „Haaretz“ vom Dienstag.

Der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warf sie zum Abschied vor, sie gefährde die Existenz Israels, indem sie die zunehmende internationale Ungeduld mit Israels Politik missachte. Die von ihr vertretene Zwei-Staatenlösung für einen dauerhaften Ausgleich mit den Palästinensern ist durch den Stillstand im Friedensprozess weiter in die Ferne gerückt.

  • dpa
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9 Kommentare zu "Israel: Ex-Außenministerin legt Parlamentsmandat nieder"

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  • Tauben wie Livni gilt es durch ex Generäle a la Mofas zu ersetzen. Sagt doch schon was über Kräfteverhältnisse und Entwicklungen aus.
    Unsere germanischen "Alt-Völkerkundler" kennen sich zwar nicht mit ihren eigenen Stämmen und deren Wander-/Vermischungsbewegungen genau aus, sprechen aber schon mal wieder gross über semitische Stämme. Kauft euch paar Bücher und lest euch ein. Lesen soll bilden.

  • Als Ziel der Hamas nennt die Charta, „die Fahne Allahs über jedem Zoll von Palästina aufzuziehen“. Palästina umfasst für die Charta die gesamte Region inklusive Israels und Teilen Jordaniens........


    Verhandlungen und Konferenzen lehnt die Charta als für die Anliegen Palästinenser untaugliche „Zeitverschwendung“ und „vergebliche Bemühungen“ ab. Sie seien „nichts anderes als ein Mittel, um Ungläubige als Schlichter in den islamischen Ländern zu bestimmen“. Doch für Palästina gebe es keine andere Lösung als den Dschihad; dabei sei „die Vernachlässigung irgendeines Teils von Palästina gleichbedeutend mit Vernachlässigung des islamischen Glaubens“. „Sogenannte Friedenslösungen und internationale Konferenzen“ stünden „im Widerspruch zu den Prinzipien der islamischen Widerstandsbewegung“ (Artikel 13).[31]

    Die Hamas ist in Gaza sowas wie die Rierungspartei .
    Mit wem sollte Israel nun Verhandeln ?

  • Na klar , die Erde ist eine Scheibe !!!

  • Gut, dass se fott ist. Livni hat den Gazakrieg mit 1.300 Ziviltoten (darunter ein hoher Anteil Kinder und Frauen) wesentlich mitzuverantworten. Lediglich früher abbrechen als Netanjahu wollte sie ihn. Hat noch bei Diktator Mubarak von Israels Gnaden in Kairo die Zustimmung eingeholt, und am nächsten Tag gings los mit dem Feuerwerk. Damit ist sie kein Deut besser als der rechte Extremistenflügel, dem sie nun die Existenzbedrohung Israel vorwirft. Für diese Beleidigung sollte man ihr übrigens ein Rückreiseverbot ins eigene Land verhängen.

  • Gut, dass se fott ist. Livni hat den Gazakrieg mit 1.300 Ziviltoten (darunter ein hoher Anteil Kinder und Frauen) wesentlich mitzuverantworten. Lediglich früher abbrechen als Netanjahu wollte sie ihn. Hat noch bei Diktator Mubarak von Israels Gnaden in Kairo die Zustimmung eingeholt, und am nächsten Tag ging's los mit dem Feuerwerk. Damit ist sie kein Deut besser als der rechte Extremistenflügel, dem sie nun die Existenzbedrohung Israel vorwirft. Für diese Beleidigung sollte man ihr übrigens ein Rückreiseverbot ins eigene Land verhängen.

  • Tja, von der Zwei-Staaten-Lösung hört man schon seit Monaten nichts mehr. Sie scheint völlig in der Vergessenheit verschwunden zu sein. Auch Frau Merkel, einst eine beredete Befürworterin, wie andere EU-Größen schweigt wie ein Grab.

  • und trotzdem frage ich mich, was haben die Juden da unten überhaupt zu suchen.
    Das Land ihrer Väter ist der Kakasus.

    95% der Weltjuden sind Khasaren und die kommen aus dem Kaukasus, sind als türkisch, hunnischer Abstammung.

    Der schlimmste Antisemit dieser Erde ist der Staat Israel

  • Es wird erst schlimmer werden mit den jetzigen Regierungsparteien bevor extrem eingefahrene Wege von der israelischen Bevökerung vielleicht abgewählt werden..Schade es braucht doch eine 2te Golda Meir.

  • Charakterlosigkeit kann man der Frau jedenfalls nicht nachsagen. Ob sie ihre anerkennenswerte Position außerhalb der Knesset besser vertreten kann,ist allerdings fraglich.
    Braucht sie vielleicht nur Zeit,um andere Wege zu gehen?

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