Israel
Selbstmordattentäter reißt niemanden mit in den Tod

In der israelischen Metropole Tel Aviv hat sich ein Selbstmordattentäter am Busbahnhof in die Luft gesprengt. Er kam dabei ums Leben und verletzte mindestens zehn Umstehende. Zuletzt hatte sich ein Palästinenser Anfang Dezember in Netanja in die Luft gesprengt. Damals wurden fünf Menschen getötet.

HB TEL AVIV. Die israelische Polizei erklärte am Donnerstag, außer dem Attentäter sei niemand getötet worden. Rettungsdienste berichteten von mindestens zehn Verletzten. „Es gab einen riesigen Knall in der Nähe eines Restaurants“, sagte die Augenzeugin Ronit Lis. „Alles wurde schwarz und ich bin davon gelaufen. Sie haben damit begonnen, das Gebiet abzuriegeln, und es sind viele Ambulanzen da.“

Ein anderer Augenzeuge berichtete, der Attentäter habe die Bombe in einem großen Rucksack bei sich getragen. Er habe zunächst in einem Schnellimbiss am Busbahnhof gegessen, dann habe ihn ein Polizist gestellt, weil er verdächtig wirkte. Kurz darauf habe er den Sprengsatz gezündet. Die Wucht der Explosion richtete schweren Schaden in dem Schnellrestaurant an.

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