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Italien: Berlusconi verzichtet auf Kandidatur bei kommenden Wahlen

Silvio Berlusconi wird bei den Parlamentswahlen im kommenden Jahr nicht für das Amt des Ministerpräsidenten kandidieren. Er tue dies „aus Liebe zu Italien“, sagte der Skandalpolitiker.

Berlusconi war im November 2011 im Zuge der Finanzkrise zurückgetreten. Quelle: AFP
Berlusconi war im November 2011 im Zuge der Finanzkrise zurückgetreten. Quelle: AFP

RomItaliens früherer Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat offiziell auf eine Kandidatur bei den Parlamentswahlen im kommenden Jahr verzichtet. „Ich werde nicht für das Amt des Ministerpräsidenten kandidieren“, erklärte Berlusconi am Mittwoch. Dies tue er „aus Liebe zu Italien“.

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Er habe zwar noch immer „ausreichend Muskeln und einen Kopf auf meinen Schultern“, doch seine Rolle werde es sein zu beraten. Über die Spitzenkandidatur werde seine Partei Volk der Freiheit (PDL) im Dezember entscheiden, erklärte Berlusconi.

Berlusconi war im November 2011 im Zuge der Finanzkrise zurückgetreten. Er machte damit den Weg frei für die Technokratenregierung des früheren EU-Kommissars Mario Monti. Berlusconis Partei wurde zuletzt bei mehreren Kommunalwahlen von den Wählern hart abgestraft.

Italien

Innerhalb der Partei gibt es zudem Machtkämpfe. Über eine Rückkehr des 76-jährigen Berlusconi war immer wieder spekuliert worden. Umfragen besagten, die PDL werde mit Berlusconi als Spitzenkandidat deutlich besser abschneiden als ohne ihn.

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