Italien, Polen, El Salvador
Bush versichert sich Rückhalts der Verbündeten

Italien, Polen und El Salvador halten trotz der Kämpfe an ihrem Irak-Engagement fest. US-Außenminister Powell sprach von einer «heftigen Woche».

HB WASHINGTON. US-Präsident George W. Bush hat am Samstag mit seinen Verbündeten in Irak telefoniert. Die Staats- und Regierungschefs von Italien, Polen und El Salvador hätten dem Präsidenten trotz der gegenwärtigen Kämpfe ihre weitere Unterstützung zugesichert, sagte US-Präsidentensprecher Scott McClellan am Freitag in Crawford. Sie wollten sich weiterhin für einen freien und demokratischen Irak einsetzen.

Außenminister Colin Powell zeigte sich im US-Sender Fox News zuversichtlich, dass die USA die Rebellen besiegen würden. Er gehe davon aus, dass die Mehrheit der irakischen Bevölkerung auf Seiten der USA sei, sagte er. Ein Bündnis zwischen den verfeindeten Schiiten und Sunniten, die derzeit beide gegen die USA kämpfen, halte er für unwahrscheinlich, sagte Powell. Powell räumte zugleich aber ein, dass die Aufständischen die Besatzungstruppen in Bedrängnis gebracht hätten. «Die Woche war heftig, darüber müssen wir uns im Klaren sein», sagte Powell.

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