Italien Regierungschef
Monti verzichtet auf Wiederwahl

In wenigen Monaten läuft die Amtszeit von Italiens Ministerpräsident Monti ab. Trotz Unterstützung des Volkes verzichtet der Technokrat auf eine erneute Kandidatur – Monti will einen politischen Neuanfang ermöglichen.
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RomDer italienische Ministerpräsident Mario Monti hört mit dem Ende der Legislaturperiode im kommenden Frühjahr auf. "Ich werde nicht zur Wahl antreten", verkündete der Chef einer Technokraten-Regierung im US-Fernsehsender CNN.

Das italienische Parlament wird im kommenden Frühjahr neu gewählt. Es sei wichtig, dass dann das politische Spiel der Parteien von neuem beginne, "hoffentlich mit mehr Verantwortungsbewusstsein und Reife", ergänzte Monti, dessen Regierung zur Bewältigung der Schuldenkrise angetreten war. Monti verwies darauf, dass er sich als Senator auf Lebenszeit weiterhin in die Politik einmischen werde.

Nach Umfragen wollen fast 40 Prozent der Italiener, dass Monti als Regierungschef weitermacht. Damit liegt er vor Politikern der linken Mitte. Offen ist, wer nächstes Jahr das Rennen machen wird. Der auf dem Höhepunkt der Finanzkrise zum Rücktritt gezwungene frühere Ministerpräsident Silvio Berlusconi denkt über eine Kandidatur nach. Derzeit würden ihn aber nur gut 14 Prozent der Italiener wählen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Italien Regierungschef: Monti verzichtet auf Wiederwahl"

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  • Eine weitere Amtszeit, diesen Putschisten hat doch garkeiner gewählt sondern wurde von der EU implementiert.
    Italienische Volksunterstützung hat er lange schon nichttmehr!
    Was die Presse uns erzählt ist genau so Unsinn, wie das Geschwätz der Politiker selbst.

  • "Trotz Unterstützung des Volkes..."
    Das kann doch wohl niemand glauben, dass der Blutsauger im Volk Unterstützung findet!
    Falls doch, sind die Italiener ja noch bescheuerter, als die Deutschen!

  • Politischer Neuanfang? Ja! Spanien und Italien werden Brüssel überzeugen, auf diese lästigen Haushaltsauflagen dieser Frau Merkel zu verzichten. Dann rollt der Rubel unbeschränkt. Leider hauptsächlich zu Lasten des deutschen Steuerzahlers. Aber das ist sicher wieder unabdingbar! Aus nur aus Sicht unserer Kanzlerin.

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