International
Italien will nicht neu über chinesische Textilquoten verhandeln

Im Textil-Streit mit China ist Italiens Textilindustrie strikt dagegen, über die zwischen der EU und Peking im Juni beschlossenen Einfuhrquoten neu zu verhandeln.

MAILAND. "Einmal geschlossene Abkommen müssen respektiert werden", sagte Paolo Zegna, Präsident des italienischen Textilverbandes ATI-SMI und CEO der Ermengildo Zegna Group, dem Handelsblatt. Italien begrüße die Quoten für chinesische Textilien: "Damit gibt es klare Regeln für den Import", so Zegna. Nur so bleibe der Branche genügend Zeit, passende Abwehrstrategien zu finden.

Handelsexperten der EU reisen heute nach Peking, um dort einen Ausweg aus dem Quotenstreit zu finden. Seit Anfang dieser Woche sind die Kontingente für Textilien wie Hosen, Pullover oder T-Shirts aus China bereits ausgeschöpft. Als möglichen Kompromiss schlägt Zegna vor, obligatorisch für Textilien und Bekleidung eine Herkunftsetikettierung einzuführen. So könnten die Verbraucher erkennen, aus welchem Land die Artikel kämen. Dagegen hätten sich bislang aber vor allem die deutschen Handelskonzerne gesperrt.

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