Itar-Tass meldet
OSZE-Beobachter freigelassen

Gute Nachricht aus der Ukraine: Die in Slawjank festgesetzten OSZE-Militärbeobachter, davon vier aus Deutschland, sind wieder in Freiheit sein. Alle zwölf seien freigelassen worden, sagte Russlands Sondergesandter.
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SlawjanskNach mehr als einer Woche in der Gewalt prorussischer Milizen sind die Militärbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Samstag freigelassen worden. „Alle zwölf Menschen auf meiner Liste sind freigelassen worden", sagte der Sondergesandte von Russlands Präsident Wladimir Putin, Wladimir Lukin, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Neben acht europäischen Beobachtern, von denen einer bereits in der vergangenen Woche freigelassen worden war, hatten die Milizen auch vier ukrainische Offiziere gefangengenommen. Die „Bild“-Zeitung zitierte einen der deutschen Bundeswehroffiziere mit den Worten: „Ich bin so glücklich, dass ich frei bin! (...) Wir haben die Feuergefechte mitbekommen, so etwas möchte ich keinem zumuten.“ In Slawjansk läuft eine „Anti-Terror-Operation“ von Regierungseinheiten gegen die bewaffneten moskautreuen Aktivisten.

Die Militärbeobachter waren am 26. April bei einer Erkundungsfahrt im krisengeschüttelten Osten der Ukraine festgesetzt worden. Zu der Gruppe gehören auch ein Däne, ein Pole und ein Tscheche. Ein Schwede war aus gesundheitlichen Gründen bereits freigelassen worden. Das Schicksal von mindestens vier Ukrainern, die die Gruppe begleitet hatten, war zunächst unklar. Die Separatisten hatten angekündigt, die Offiziere gegen inhaftierte Gesinnungsgenossen austauschen zu wollen.

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