IW-Chef Hüther
„EU-Austritt von Großbritannien wäre kein Drama“

Der Alleingang Großbritanniens beim EU-Gipfel sorgt für lebhafte Diskussionen. Die Politik warnt vor einer völligen Isolation des Vereinigten Königreichs. Ökonomen sehen ein mögliches EU-Ausscheiden dagegen gelassen.
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DüsseldorfDer Alleingang Großbritanniens beim EU-Gipfel und die möglichen Folgen für das Vereinigte Königreich werden von führenden Ökonomen in Deutschland unterschiedlich bewertet. Währender Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), Klaus Zimmermann, vor einer völligen Isolation Großbritanniens warnt, hält der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, auch ein EU-Ausscheiden Großbritanniens für verkraftbar. „Ein Austritt aus der EU erscheint mir zwar unwahrscheinlich, wäre aber auch kein Drama für die Union“, sagte Hüther Handelsblatt Online. „Wirtschaftlich wäre der Nachteil für Großbritannien angesichts seiner Industrieschwäche und seiner Abhängigkeit vom Finanzsektor viel ausgeprägter als für die EU.“

Zimmermann sagte dagegen Handelsblatt Online: „Großbritannien muss in der Europäischen Union bleiben.“ Zwar habe das Land den europäischen Einigungsprozess von jeher verzögert. „Aber Großbritannien ist historisch, regional, politisch und ökonomisch Teil von Europa, wo auch langfristig seine wirtschaftlichen Interessen liegen.“ Der IZA-Chef unterstrich in diesem Zusammenhang, dass eine einheitliche, starke Währung, geordnete Staatshaushalte und flexible, interagierende europäische Arbeitsmärkte der Kern der Sicherung unseres langfristigen Wohlstandes sei. „Großbritannien bleibt dafür ein wichtiger Partner. Die Europäische Union muss deshalb mit aller Kraft den Weg zur weiteren wirtschaftlichen und politischen Einheit gehen, sollte aber die Tür für Großbritannien weit offen halten und weiter um eine aktive britische Beteiligung werben.“

Der britische Vize-Premierminister Nick Clegg äußerte sich indes enttäuscht über die Ergebnisse des jüngsten EU-Gipfels. Der Vorsitzende der Liberaldemokraten sagte der BBC, er habe Regierungschef David Cameron klargemacht, dass der Ausgang des Gipfels schlecht für Großbritannien sei.

Das Land hatte auf Betreiben Camerons als einziger der 27 EU-Staaten die Absprachen gegen die Schuldenkrise nicht mitgetragen. Die Zeitung "Independent" berichtet, Clegg sei nachgerade empört und werfe Cameron vor, kolossal gescheitert zu sein. In dem BBC-Interview betonte der Liberaldemokrat aber, die Koalition mit den Tories stehe nicht zur Debatte.

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  • INSM Lobbyist Hüther riskiert wieder eine große Fresse.
    Mich kotzen diese gekauften Reformierer nur noch an.
    Rückgratlose Wichte die immer nur mit dem Strom schwimmen sind das. Also nie vergessen, wer diesen Ökonomen bezahlt.

    Ich empfehle jedem Foristen, dieses Buch zu lesen:
    http://www.amazon.de/Die-verlogene-Politik-Macht-jeden/dp/3426783452/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1324420464&sr=1-1

    Dann wird einem glasklar, wie das Spiel gegen die Interessen der Arbeitnehmer und der Bürger läuft.
    Neokonservativer liberaler Marktradikalismus, den wollen diese gekauften Politiker, Ökonomen und „Experten“ dem Michel durch.
    Die hier haben diese ganze Volksverdummung im Auftrag von Wirtschaft, Kirche und Politik mit beworben:
    http://www.s-f.com/

    Leute wacht endlich auf und lasst euch nicht mehr länger verarschen.
    Bitte lest solche Bücher und informiert euch über die Netzwerke zwischen Politik, Wirtschaft, Kirche und Medien.
    Diese Herrschaften wollen alle nur unser Bestes, nämlich unsere Arbeitskraft für möglichst wenig Geld.
    Rentenkürzungen, Sozial- und Gesundheitskürzungen, Deregulierung und Privatisierung ist alles auf deren Mist gewachsen. Und wir dummen Idioten haben das so hingenommen, weil man es uns genial über die Werbeagentur Scholz & Friends verkauft und über Angst ins Hirn indorktriniert hat. Empört euch und wehrt euch endlich gegen diese Schweinereinen, welcher diesen Klientel dienen, aber uns immer ärmer machen.
    Wehrt euch verdammt noch mal und kommt jetzt in die Gänge.



  • Ohne Ausnahme eine verkommene, verlogene Bane!
    Nein, nein, wir haben ja mit GB keinerlei wirtschaftlichen Beziehungen, aber umso mehr mit Griechenland, klar, das weiss doch Jeder!
    Deshalb hätten wir durch einen Austritt von GB gar keine Probleme, aber umso größere, wenn GR austreten würde!
    Absolut lächerlich diese durchaubare Verlogenheit.
    Zum erfolgreichen Lügen gehört eben Crips, was den Politikern wohl ohne Ausnahme abgeht!

  • Wenn die Briten bei den nächsten Entscheidungen am Rand stehen, wird viel Rationalität und Pragmatismus fehlen, den sie bislang eingebracht haben! Die anderen Regierungen werden jetzt diese "MWSt auf Bankdienstleistungen" einführen, die jeder einzelne von uns zahlt, nur damit die Politik und die Verwaltung über noch mehr Steuer- und Verteilungsmacht verfügt. Ganz zu schweigen von der Wirt-schaftlichkeit und/oder Rationalität dieses Einsatzes! Nachdem die EU immer irrer wird, ist die Rosinenpicker-Stellung der Schweiz ein attraktives Vorbild für Noch-Mitglieder.

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