IWF
Chinas Gewicht steigt

Chinas Bedeutung im Weltwirtschaftssystem wächst zusehends. Aktueller Beleg: Das Land steigt nach einer Reform der Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Nummer drei im Gouverneursrat auf. China erhält danach künftig mehr Einfluss als traditionelle Mitglieder wie Deutschland, Großbritannien und Frankreich.
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HB WASHINGTON. IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn sprach am Freitag von einer historischen Vereinbarung und der wichtigsten Reform des Gouverneursrats in der 65-jährigen Geschichte des Fonds. Veränderungen in der Weltwirtschaft würden sich so auch im Währungsfonds niederschlagen, sagte Strauss-Kahn.

Die USA behalten mit 17 Prozent die höchste Anteilsquote im Gouverneursrat und verfügen damit auch weiterhin über ein faktisches Veto, weil die wichtigen Entscheidungen nur mit einer Mehrheit von 85 Prozent verabschiedet werden können. Der IWF kündigte außerdem eine Reform des Exekutivdirektoriums an. Dort sollen künftig nicht nur die fünf größten Anteilseigner USA, Japan, Deutschland, Großbritannien und Frankreich gesetzt sein. Künftig wird diese Gruppe mit China, Indien, Brasilien, Italien und Russland auf zehn erweitert.

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