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IWF Fiscal Monitor: Schuldenproblem wird zum Drahtseilakt in den USA

Der IWF hält die Schulden vor allem in den USA für zu hoch. Sie ließen sich durch eine moderate Inflation kaum zurückführen. Derlei Hoffnungen seien trügerisch, wie ein schockierendes Rechenbeispiel für die USA zeige.

Der republikanische Kandidat für das Amt des US-Vize-Präsidenten Paul Ryan vor der US-Schuldenuhr. Quelle: dapd
Der republikanische Kandidat für das Amt des US-Vize-Präsidenten Paul Ryan vor der US-Schuldenuhr. Quelle: dapd

TokioDer Internationale Währungsfonds (IWF) gibt weiterhin keine Entwarnung an der Schuldenfront. Zwar zieht der IWF in seinem „Fiscal Monitor“ eine positive Zwischenbilanz der globalen Haushaltskonsolidierung. „In den letzten Jahren wurden Fortschritte gemacht“, erklärte am Dienstag morgen Carlo Cottarelli, Direktor der IWF-Abteilung für Haushaltspolitik, in Tokio. „Aber die Anstrengungen reichen noch nicht, um das Anwachsen der öffentlichen Verschuldung zu verhindern.“

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Die Lage bleibt daher ernst. „Die fiskalische Verwundbarkeit bleibt hoch“, stellt der „Fiscal Monitor“ fest. Weil die Notenbanken die Welt mit Liquidität überschwemmen, haben sich die Finanzmärkte nach Meinung der IWF-Experten zwar beruhigt. „Aber diese gutartige Reaktion der Märkte basiert auf der Annahme, dass die haushaltspolitischen Anpassungen und die günstige Umwelt für Wachstum sich fortsetzen,“ so der IWF.

Damit gibt der Report den Tenor für die Jahrestagung des IWF und der Weltbank vor, die am Dienstag in Tokio begonnen hat. Der Welt stehen noch Jahre eines schwierigen Balanceakts bevor, zu sparen ohne das Wachstum vollständig abzuwürgen oder das soziale Gefüge der Nationen zu zerreißen.

Die meisten der Länder, die der IWF in seinem „Fiscal Monitor“ beobachtet, hätten ihre Haushaltsdefizite reduziert. Und in der Hälfte der Länder erwarten die IWF-Experten, dass die Defizite 2013 sogar unter das Niveau vor der Weltwirtschaftskrise von 2008 fallen. Dennoch werde sich die Verschuldungsrate vieler Industrieländern werde sich erst 2014 oder 2015 stabilisieren, sagt der IWF voraus.

Dabei entwickeln sich die Länder sehr unterschiedlich. Deutschland ist in der Gruppe der Länder, die ihre Haushaltsdefizite bereits gesenkt oder stabilisiert hätten. Der IWF erwartet, dass sich das Tempo der Haushaltskonsolidierung daher in Deutschland etwas verlangsamen wird. In anderen Ländern wie den USA, Japan oder Griechenland, die die Finanzmärkte verunsichern, bleiben die Defizite dagegen hoch und wachsen die Schulden.

  • 09.10.2012, 14:19 Uhrgeostratege

    @Fragezeichen: USA die meisten Goldreserven? Seit 30 Jahren weder gezählt noch geprüft! Woher kommen die mit Wolfram gefüllten Barren?
    Das wesentliche Merkmal eines Betruges ist die plötzliche Offenbarung desselben!!!!!!!!!!! Wer sich davor schützen will, sollte seinen eigenen logischen Verstand benutzen oder vielleicht mal googeln und die Meldungen auf Stichhaltigkeit überprüfen. Kostet nur 15 Minuten und eröffnet neue Perspektiven.

  • 09.10.2012, 11:13 UhrFreiwirtschaftler

    Echte Dummheit

    Was jedes durchschnittlich intelligente Schulkind versteht,…

    http://www.swupload.com//data/HW_2012_02_S32-35.pdf

    …liegt für gewählte "Spitzenpolitiker" und studierte "Wirtschaftsexperten" außerhalb ihres Begriffsvermögens. Dabei handelt es sich nicht um einen "bösen Willen", sondern um echte Dummheit. Nicht nur das einstige Volk der Dichter und Denker wird seit jeher von Idioten (altgr.: idiotes = Privatperson; jemand, der zwischen privaten und öffentlichen Interessen nicht unterscheiden kann und deshalb für ein öffentliches Amt ungeeignet ist) im wahrsten Sinn des Wortes regiert, die von anderen Idioten beraten werden.

    Die Ursache der Dummheit hat eine lange Tradition:

    http://www.swupload.com//data/Das-Juengste-Gericht.pdf

  • 09.10.2012, 10:18 UhrFragezeichen

    Die USA hatt die meisten Goldreserven der Welt. Wo droht da eine Inflation???? Wen sich irgendjemand ein bischen mal schlau machen würde.? Die USA lebte schon immer auf Pump und machte sich Abhängig von den Großen Geschäftsbanken. Und shadow banking ? Das Problem liegt in z.B New York Stock Exchange,London Stock Exchange,Tokyo Stock Exchange,Frankfurter Wertpapierbörse undsw. Aber wer dies nicht kapieren will dem ist nicht zu helfen. Wen man kein Geld hatt sollte man auch vernünftig wirtschaften nur glaub ich kritisier hir in der falschen zeitung. Der ehrlich Arbeitende provitiert kein bischen von den Dividenten die Ausgeschüttet werden. Wo leben wir im Spielcasino??

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