IWF-Frühjahrstagung

Wirtschaftsmächte uneins über Anti-Krisenmaßnahmen

Die schwächelnde Konjunktur in der Eurozone bereitet den Wirtschaftsmächten Kopfschmerzen. Aber was tun? Die auf der IWF-Frühjahrstagung geäußerten Pläne klingen unausgegoren. Nur ein Mann findet klare Worte.
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US-Finanzminister Jack Lew: „Eine stärkere Nachfrage in Europa ist wichtig für das globale Wachstum.“ Quelle: dpa

US-Finanzminister Jack Lew: „Eine stärkere Nachfrage in Europa ist wichtig für das globale Wachstum.“

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WashingtonDie anhaltend schwache Wirtschaftslage in der Eurozone sorgt weiter für Besorgnis unter den Top-Wirtschaftsmächten. „Eine stärkere Nachfrage in Europa ist wichtig für das globale Wachstum“, sagte US-Finanzminister Jack Lew anlässlich der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank an diesem Wochenende in Washington.

Lew ging die Europäer hart an und dabei wiederum besonders die Länder mit Überschüssen im Handel – das wichtigste darunter ist Deutschland. Es sei vor allem die anhaltend schwache Nachfrage aus dem Euro-Raum, die auf dem Weltwachstum laste, stellte er fest. Angesichts der Tatsache, dass in weiten Teilen der Euro-Zone die Haushalte zusammengestrichen und die Volkswirtschaften umstrukturiert würden, sei es lebenswichtig, das die Überschussländer im Währungsraum mit mehr nachfragewirksamen Ausgaben mehr für das globale Wachstum tun.

Die Abschlusserklärung der Finanzminister und Notenbankchefs der führenden Industrienationen und Schwellenländer (G20) machte die Rezession in der Währungsunion konkret zum Thema: „Die Erholung in der Eurozone muss sich noch voll verwirklichen“, heißt es in dem Papier. „In vielen Ländern ist das globale Wachstum weiterhin zu schwach und die Arbeitslosigkeit zu hoch.“ Während die Weltwirtschaft in diesem Jahr nach IWF-Berechnung um 3,3 Prozent wachsen soll, schrumpft die Konjunktur in der Eurozone um 0,3 Prozent. Auch im kommenden Jahr soll sie mit 1,1 Prozent Wachstum im Vergleich eher schwach dastehen.

Auf einem Außenpolitik-Forum in Washington am Rande der Tagung dämpfte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Hoffnungen auf anhaltend hohe Zuwachsraten. „Niemand sollte erwarten, dass Europa hohe Wachstumsraten erzielen wird.“

Sparen ja, aber wie?
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15 Kommentare zu "IWF-Frühjahrstagung: Wirtschaftsmächte uneins über Anti-Krisenmaßnahmen"

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  • Diese ganzen Gipfel produzieren doch nur noch viel BlaBla.
    Wirkliche konkrete, fassbare Dinge werden doch nicht produziert.
    Diese Treffen könnte man getrost lassen, sie verschlingen nur massenhaft Steuergeld

  • DON´T WORRY!

    Mr. Lew möchte deutlich machen, wie schön die Entwicklung Europas wäre, hätte es nur die staatspolitischen Grundlagen des Staates Delaware.
    Sollten die Darstellungen das Ergebnis des Treffens sein halte ich es insgesamt bezüglich des verbratenen Sprits für einen Akt der Umweltverschmutzung.
    Für Europa gilt: Es existierte nie, wie Herr Rehn es ja fälschlich ausdrückt, ein Finanzsektor. Europa verfügte und verfügt über eine Vielzahl von Fiananzsektoren, die heterogen auch gegeneinander arbeiteten und arbeiten.
    (Das muß auch ein amerikanischer Präsident verstehen.)
    Auch das Deutschland politisch neue Strukturen generiert.
    Womit ich das Thema "Kunst" der Kommentare aufgreife.
    Hier meine Darstellung dazu:
    A f D
    f A D
    D f A
    D A f
    ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND

    And it means: Deutschland muß endlich seine Haftungsrisiken auch in seiner Finanzplanung berücksichtigt bekommen.
    Die Verantwortung muß weg aus den EU-Kommissionen zurück in die nationalen Staaten erfolgen, um gänzlich und zukunftsträchtig Neuentwicklungen zu generieren und nicht weiterhin jahrelangen Stillstand europäischer Wirtschaftspolitik hinnehmen zu müssen. Dies ruiniert die Fähigkeiten entwicklungsfördernder Maßnahmen. Und erst recht den Angleich der unterschiedlich entwickelten europäischen Staaten. AMEN!
    The European policy works NOT as:
    WHAT GOES AROUND COMES AROUND!
    Und das Hr. Schäuble mit Herumwerkeln an europäischen Verträgen einen Abwicklungsplan für Pleitebanken ersinnen könnte liegt schriftlich im Geheimen vor:
    In einem Koffer mit gebündelten Banknoten.
    Von der politischen Geschichte Deutschlands vergessen!

    There is a new political party in Germany:

    www.alternativefuer.de/partei/programm

    READ FIRST, THAN TALK!

  • @ArthurDent

    Ihren Kommentar meinen doch selbst Sie nicht ernst?!?

    Wenn doch, dann sind Sie entweder einer dieser schlafmützigen Michels oder aber Sie gehören den vom Kommentator Alfred kritisierten "Systemlingen" an - beide Wesensmerkmale werden ihre folgenschweren Konsequenzen haben.
    Falls Sie schlafen und nicht merken, was sich um Sie herum abspielt, hoffe ich für Sie, dass Sie noch rechtzeitig aufwachen...

  • @svebes

    Dann ist es Kunst! Denn genau der Wahnsinn von "up in the sky", seien es nun Finanz"fachleute" oder Verwaltungsfürsten, die den Bodenkontakt verloren haben, ist ja hier Thema. Insofern eine gelungene Veranschaulichung des Themas durch den "Künstler"

  • @Alfred:

    Wenn das Steueraufkommen an das Volk zurückgegeben wurde, gibt es auch keine Kanalisation, keine Autobahnen, keine öffentlichen Krankenhäuser, keine Opernhäuser, kaum Theater etc. mehr.

    Ist das die Umwelt, die Sie sich wünschen?

  • @Buerge-r,
    ich vermute der "Künstler" hat vergessen die Blaue nach der Roten zu nehmen. Zuviel Up in the sky, die Blauen sind für den Bodenkontakt zuständig ;-)

  • Nicht nur das kriminelle Finanzsystem raubt die Bürger aus, die völlig ausgeuferte Verwalten Diktatur insbesondere in Deutschland, lebt wie die Made im Speck. Diese Parasiten reden von Sparen und meinen damit, dass Volk muss den Riemen enger schnallen!

    Die Versteuerung der Produktiven Leistung, an welcher die Verwaltende Diktatur nicht beteiligt ist, raubt dem Volk über 50 Prozent seiner Lebensleistung.. Die Umverteilung erfolgt in die Taschen des Großkapitals und dessen Schergen, Politik , Verwaltung, Versicherungen, bestechung der Presse, - da Volk wird verdummt , ein dummes Volk versklavt !

    Die Verwaltung hat das Volk in Beugungshaft genommen und raubt es zum Eigenbedarf , mit allen Mitteln aus, - versorgt damit das eigene eigenes Luxusleben.

    Würde das gigantische Steueraufkommen in die Wirtschaft und an das Volk zurückfließen gäbe es keine wirtschaftlichen Probleme,
    Verursacher sind die Systemparasiten, Banken , Politiker, überversorgte Pengsionare, ausufernde Verwaltung welche nur zum Zweck der Vollkotrolle des Volkes eingesetzt werden.

    Wir leben in einem Bananenstaat. Die Demoratie und Rechtsstaat ist durch die völlig verkommende Justiz und Presse ausgehebelt worden.

    Ein Krug geht so lange zu Wasser bis er bricht, - der Bürgerkrieg zur Reduzierung der System Parasiten ist in Europa nicht mehr aufzuhalten. Das untätige Volk reagiert zu spät, die Parasiten fressen erst bis auf den blanken Volksknochen.
    Die Geschichte zeigt, - erst nach einem Volksaufstand, nach dem Gesetz der Strasse, ist ein Neuanfang möglich.



  • "..mit ihrer lethargischen Bevölkerung.." Da haben Sie vollkommen Recht!Die Leute hier ängsteln herum ja schlafwandeln eher rückwärtsschauend durch die Straßen! Es ist grausam, ein Freund aus Australien meinte seinerzeit, die Leute hier blicken meist auf die Straße statt lachend nach vorne in vielerlei Hinsicht. Aber: in Brasilien sind die Leute zwar nicht lethargisch, aber total unzuverlässig. Wenn SIe aus Brasilien (Brasil) sind. Auch teilt sich dort zunehmend die Gesellschaft seit dem mehr als zehnjährigen enormen Wachstum. Konsumenten und Arme stehen einander zunehemend geteilt gegenüber; in Rio passierten in 2011 mehr als 8000 Morde (!!!) Wenn das dsa Gegenteil von Lethargie ist, dann lieber die Lethargie! Unzuverlässige Leute sind die unbrauchbarsten ja asozialsten Menschen, die man sich vorstellen kann!! Sonne allein ist auch nicht alles - aber natürlich sehr schön. Doch: bei dieser Kriminalität! Kenne hier eine brasilianische Physiotherapeutin, die seit 18 Jahren hier lebt und lieber hier lebt als in Brasilien, dennoch sehr heiter und offen geblieben ist, nichts von deutscher Traurigkeit sondern nur die Zuverlässigkeit übernommen hat!

  • "Angesichts der Tatsache, dass in weiten Teilen der Euro-Zone die Haushalte zusammengestrichen und die Volkswirtschaften umstrukturiert würden, sei es lebenswichtig, das die Überschussländer im Währungsraum mit mehr nachfragewirksamen Ausgaben mehr für das globale Wachstum tun."

    Ich glaube, das grösste Problem der Volkswirtschaften ist, ihre Auguren halten Sprache für ein Schallereignis. Was sie zweifellos ist, aber nicht in erster Linie.
    "Nachfragewirksame Ausgaben" lassen sich als Lohnerhöhungen interpretieren? Meint der Mann das?

    "Die Erholung in der Eurozone muss sich noch voll verwirklichen“, heißt es in dem Papier. "In vielen Ländern ist das globale Wachstum weiterhin zu schwach und die Arbeitslosigkeit zu hoch."

    Aha, die Eurozone kränkelt vor sich hin. Im zweiten Satz verwechselt das Strategiepapier lokal mit global.

    Ohne wem zu nahe treten zu wollen, aber bei solchen Direktiven sind stotternde Volkswirtschaften und Schuldenprobleme kein Wunder.

  • Ist das Kunst?

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