Ein Gedankenspiel des IWF sorgt für Aufregung: Die Euro-Staaten könnten eine Vermögensabgabe einführen, um ihre gigantischen Schuldenberge abzutragen. Experten reagieren mit Kopfschütteln – aber längst nicht alle.

Kommentare

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  • Was immer wieder übersehen wird (oder nicht gesehen werden will): Deutschland hat kein Einnahmeproblem.
    Sondern ein Ausgabeproblem!


  • Auf Dividenden muss man heute schon 26,5 % Abgeltungssteuer inclusive Soli zahlen. Wertpapierkreditzinsen kann man nicht vom Gewinn abziehen, somit werden manchmal sogar reale Verluste besteuert.

    Ob man die Vermögensabgabe auf das Bruttovermögen zahlen muss (Burttovermögen inklusive Kredite)?
    Das läge dann irgendwo in der Logik.
    Habe Bekannte, die legen ihr Geld konsequent in Gold an.
    Das kann man sogar im Garten oder Wald vergraben, ohne dass es schimmelt. Ein Problem sind Metalldetektoren.
    Taucher könnten ihr Gold in Seen versenken, da kommt so leicht kein Metall-Detektor hin.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • der IWF will 10% von jedem haben, damit die Schuldenstände wieder wie 2007 liegen. haha, da begann die Krise, soll wohl heißen, dass der Scheiß von vorne losgeht? dazu haben unsere Politiker 41 Sauereien an erhöhungen ausgearbeitet, um an alles Geld zu kommen. natürlich nur der Steuerzahler.

  • Wir Bürger der größten und schönsten Bundesrepublik der guten Menschen sollten uns nicht so haben. Schließlich geht es nur um 10%. Im Mittelalter hat der Nährstand dem Feudalherren doch auch den Zehnten gezahlt! Und Frau Lagarde, die ich in ihrer schlichten Ausstrahlung als hoch intelligente Quotenfrau einschätze, wird das schon richtig machen.
    Schließlich- es ischt alles auf gutem Wäg.

  • @Freidenker
    "Reich" ist JEDER, der etwas hat. Denn dies kann ihm genommen um es denen zu geben, die bereits ein Milliarden- bzw. Billionenvermögen besitzen. denen geht es wohl weniger um das Geld als um die Macht.
    Wenn der der arbeitet, nicht mehr entlohnt wird und der Unternhemer seine Risikoprämie nicht mehr erhält, wird der erste nicht mehr arebieten und der zweite nichts mehr riskieren. Ist dieses Verhalten dann aus Ihrer Sicht geegnet, den Wohstand des Volkes zu mehren?
    Zu Ihrer Frage: ich mache keine "Propaganda", mich graust es nur wenn ich sehe, was im Land und in Europa passiert.
    Gruß

  • Den IWF kann man einfach nur noch in den Arsch treten, fernab jeglichen Rechts und Gesetzgebung soooo ein Unsinn vorzuschlagen.

    Austritt aus EU (die so, oder so keine volkliche Legitimation, geschweige denn irgendein Rechtsstatus einer Person besitzt) und gut ist.

  • Man muss sein Geld so anlegen, damit es von dieser Schmarotzer-Steuer nicht erfasst werden kann. Es ist zu hoffen, dass die Medien "rechtzeitig" einen Warnschuss abgeben können. Multis werden ohnehin vom "System" rechtzeitig gewarnt - siehe Griechenland.
    Wer ist für diese Schmarotzer-Steuer? Kommunisten und Multis !! Die "Mitte" soll - wie immer - zahlen.

  • http://gesellschaft-dubai.com/wohnen-in-dubai/banken-und-vermoegensverwaltung


    Ich mag diese netten Menschen in Dubai. Immer freundlich und vor allem, extrem seriös.

  • @RainerFeiden
    "...und die Masse kapierts nicht oder siehts nicht oder will es einfach nicht wahrhaben."

    Volle Zustimmung zu Ihrem Beitrag!!
    So habe ich die "DDR" ab Januar/Februar 1990 auch noch erlebt und werde das nie vergessen- ganz im Gegensatz zu Vielen, die das alles längst verdrängt haben. Die Machthaber von damals und ihr zerstörerisches, krankes Gedankengut sind praktisch immer noch da, sitzen sich auf unsere Kosten überbezahlt den A.... in den Parlamenten breit, lachen uns offen aus und wollen uns erklären, wie Wirtschaft zu funktionieren hat.
    Die 1. "Rasur" warte ich gar nicht erst ab!
    Meine Motivation noch viel zu leisten ist inzwischen praktisch gleich NULL, ich teile das auch meinen Geschäftspartnern mit, wer es versteht- gut... wer nicht- auch gut!!
    Die breite Masse des Prekariats wurde in den letzten Jahrzehnten vor Allem durch immer mehr Sozialleistungen "ruhiggestellt"! Kein Wunder, daß das kaum jemanden interessiert! Wer es sieht, ist hoffnungslos in der Minderheit und kann nur für sich persönlich die richtigen Konsequenzen ziehen und aufhören, sobald es nach menschlichem Ermessen "reicht"!



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