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Moskau bestätigt Entführung von Russen im Irak

Das russische Außenministerium hat am Dienstag die Entführung von acht Landsleuten in der irakischen Hauptstadt Bagdad bestätigt. Der arabische Fernsehsender El Dschasira hatte zuvor von elf verschleppten Mitarbeitern eines russischen Energieunternehmens berichtet.

HB MOSKAU/TOKIO/BAGDAD. Acht Mitarbeiter eines Unternehmens, das im Irak ein Heizkraftwerk repariere, seien in der Hauptstadt Bagdad verschleppt worden, sagte der Sprecher des Amtes, Alexander Jakowenko, am Dienstag in Moskau.

Russland werde nach Angaben aus dem Außenministerium alles tun, um die Männer zu befreien. „In unserem Arsenal gibt es Methoden, die bei der Befreiung von Landsleuten behilflich sind“, zitierte die Agentur Interfax eine nicht genannte Quelle im Ministerium.

Über die Zahl der Russen, die sich zur Zeit noch im Irak aufhalten, gab es in Moskau widersprüchlich Meldungen. Die Angaben schwanken zwischen 200 Russen insgesamt und allein 500 Technikern, die für mehrere russische Unternehmen Kraftwerke im Irak modernisieren.

Die sieben im Irak freigelassenen chinesischen Geiseln sind wohlbehalten in Bagdad eingetroffen. Das Außenministerium in Peking berichtete am Dienstag nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua, nach einem Treffen mit dem obersten chinesischen Diplomaten im Irak, Sun Bigan, seien sie in einem Restaurant eines chinesischen Händlers untergekommen.

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