Japanische Regierung lässt sich nicht erpressen
Japaner im Irak von Entführern getötet

Eine am Freitag in der Nähe der irakischen Stadt Tikrit gefundene Leiche ist identifiziert worden. Es handele sich dabei - wie befürchtet - um den entführten japanischen Studenten, hieß es.

HB BERLIN.

Der im Irak entführte japanische Student ist tot. Eine in Tikrit nördlich von Bagdad gefundene Leiche sei als die des 24-jährigen Shosei Koda identifiziert worden, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am späten Freitagabend. Sie berief sich auf Regierungskreise.

Die Geiselnehmer hatten gefordert, dass Japan alle seine Soldaten aus dem Irak abziehen solle. Am Dienstag hatten die Entführer ein Ultimatum von 48 Stunden gestellt. Die Regierung in Tokio hatte darauf mit der Aussage reagiert, sie lasse sich nicht von Terroristen erpressen.

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