Jemen
Anschläge auf Öl-Raffinerien vereitelt

Sicherheitskräfte haben eine Serie von Selbstmordattentaten auf zwei Einrichtungen der jemenitischen Ölindustrie verhindert. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurden alle vier Angreifer getötet. Auch ein Wachmann starb.

HB DUBAI. Die Extremisten hätten die Anschläge am Freitag mit Autobomben in den Städten Maareb und Hadramut verüben wollen. Auch ein Polizist sei ums Leben gekommen, meldete der Sender Al-Arabija unter Berufung auf einen Behördenvertreter. Einzelheiten lagen zunächst nicht vor. Der Jemen gehört zu den kleineren Ölproduzenten. In dem arabischen Land wird am Mittwoch ein neuer Präsident gewählt.

Die Regierung ist ein Verbündeter in dem von den USA angeführten Krieg gegen den Internationalen Terrorismus und hatte angekündigt, verstärkt gegen Al-Kaida-Anhänger vorzugehen. In den Jahren 2000 und 2002 hatten Moslem-Extremisten im Jemen Bombenanschläge auf das US-Kriegsschiff „Cole“ und den französischen Supertanker „Limburg“ verübt.

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