Jeroen Dijsselbloem
Eurogruppen-Chef kündigt weitere Griechenland-Hilfen an

Eurogruppen-Chef Dijsselbloem sichert Griechenland weitere Unterstützung durch die Euro-Länder zu. Nach einem Kassensturz soll über weitere Maßnahmen entschieden werden – auch über einen erneuten Schuldenerlass.
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MünchenEurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem hat weitere Unterstützung der Euroländer für das verschuldete Griechenland angekündigt. „Wir sind bereit für weitere Hilfen“, sagte er in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) und weiteren europäischen Blättern. Im April 2014 werde es einen kompletten Kassensturz in Griechenland geben. Danach werde über weitere Maßnahmen entschieden, darunter einen Schuldenerlass oder die nachträgliche direkte Rekapitalisierung der griechischen Banken durch den Euro-Rettungsfonds ESM. Die Bundesregierung hatte sich zuletzt gegen einen weiteren Schuldenschnitt in Griechenland ausgesprochen.

Zugleich stellte Dijsselbloem weitere Finanzhilfen für Irland und Portugal in Aussicht. Beide Euro-Krisenländer befinden sich unter dem Euro-Rettungsschirm. Darüber werde im Herbst entschieden, so der Eurogruppen-Chef.

Angesichts des Streits zwischen EU-Kommission und Bundesregierung um die Abwicklung von Banken warnte Dijsselbloem vor unklaren Kompetenzen. Unter Verweis auf frühere Streitigkeiten sagte er, die Eurogruppe dürfe „nicht wieder in die Situation kommen, dass die Entscheidung verschleppt wird, weil sich nationale Vertreter darüber zerstreiten, wer die Rechnung zahlt“. Die Währungsgemeinschaft brauche klare Regeln und klare Entscheidungsbefugnisse, um „schnell und effizient“ zu entscheiden.

Dijsselbloem lehnte außerdem den deutsch-französischen Vorschlag ab, einen Eurogruppen-Präsidenten als Vollzeit-Stelle zu schaffen. „Wir wollen keinen ständigen Präsidenten“, sagte er. Er bestätigte zugleich, dass er dem niederländischen Parlament vor und nach jeder Sitzung der Eurogruppe Bericht erstatte. Das habe er schon so gemacht, als er noch Finanzminister war. Er führe das als Eurogruppen-Chef weiter. Er verbat sich jegliche Kritik daran. Wenn er das nicht mehr dürfte, würde er zurücktreten.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Mit diesen langfristigen Wettervorhersagen erfährt die griechische Reformwelle einen erneuten Schub.

    Vor allem GR Banken füttern weiterhin gern ihnen verbundene, gefällig-gefrässige Hausschwäne.

    D. ist schlichtweg ein Volldepp.

  • Der gute Euro-Gruppen-Chef meint wohl eher nach der BT Wahl wird es GR-Rettungpaket-3 geben plus GR-Schuldenschnitt-2 - und das selbstverstaendlich voellig ALTERNATIVLOS.

    Desweiteren ist Irland un Portugal auf solch einem GUTEN WEG, dass es noch PT-Rettungpaket-2 und IR-Rettungspaket-2 geben muss (ALTERNATIVLOS versteht sich). Eventuell gibts es ja acuh PT & IR Schuldneschnitt-2, so mit dazwischenliegenden Slowenien-1 als Einleitung zum Big bang Italien-1 kurz gefolgt von FR-1.



  • Nach einem Kassensturz?

    Besser kann man es nicht sagen, wenn man den Überblick verloren hat. Bis dahin pumpen wir also Steuergelder im Blindflug ohne Instrumente ins System. Und die üblichen Verdächtigen wissen genau, wo sie die Hand hin halten müssen, um unkontrolliert ihren Anteil abzuzapfen.
    Unglaublich!

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