Jobmarkt
Fed mit Abkehr von Krisenpolitik?

Die US-Arbeitslosenquote ist so niedrig wie seit fünf Jahren nicht mehr. Das könnte die Fed dazu verleiten, die Möglichkeiten zur Drosselung der Konjunkturhilfen auszuloten. Der Dollar legt schon einmal zu.
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Washington/BerlinDie spürbare Erholung am Arbeitsmarkt lässt ein Ende der ultra-lockeren Geldpolitik in den USA näherrücken. Im November sank die US-Arbeitslosenquote auf sieben Prozent - das niedrigste Niveau seit fünf Jahren. Zugleich entstanden 203.000 neue Stellen und damit mehr als erwartet, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Der robustere Jobmarkt bietet der Notenbank Raum, ihre Konjunkturhilfen zu drosseln, die in den vergangenen Monaten auch maßgeblich zur Rekordjagd an den Börsen beigetragen haben. Wahrscheinlich wird die Federal Reserve bis zum Frühjahr handeln, wohl aber noch nicht im Dezember, wie Experten meinen. Das Fed-Führungsmitglied Charles Plosser drückt dabei aber aufs Tempo: "Wegen der Erholung sollte die Möglichkeit ausgelotet werden, das Tempo der Konjunkturhilfen zu drosseln", sagte der Chef der Fed-Bezirks von Philadelphia.

Die Aussicht auf ein rasches Ende der großen Geldschwemme ließ bei den Anlegern jedoch keine schlechte Laune aufkommen: Die Kurse an der Wall Street stiegen zu Handelsbeginn wieder und auch der Dollar legte zum Euro zu. In Frankfurt zog der Dax ebenfalls an. Die Fed pumpt derzeit Monat für Monat mit dem Kauf von Staatsanleihen und Immobilienpapieren 85 Milliarden Dollar in die Wirtschaft. Experten rätseln weiter, wann der Zeitpunkt für ein Eindämmen der Geldflut kommt. Die nächste Möglichkeit dazu ergibt sich am 18. Dezember, wenn der für die Geldpolitik zuständige Offenmarktausschuss der Notenbank zu seiner Zinssitzung zusammenkommt. "Die Zahlen waren nicht so gut, dass man jetzt davon ausgehen müsste, dass schon im Dezember mit der Drosselung der Anleihekäufe begonnen werden muss", meint Rainer Sartoris, Analyst bei der Bank HSBC Trinkaus.

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„Ausstieg spätestens im März“

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  • Leute, stellt Euch doch einmal eine ganz einfache Frage: Was macht die Fed eigentlich, wenn sie in einem (ungedeckten) Schuldgeldsystem beispielsweise Staatsanleihen aufkauft?
    "Die Federal Reserve versucht das Problem angeblich mit einer neuen Runde der Quantitativen Lockerung zu beheben. Wird das nicht alles noch schlimmer machen?
    ...die Fed kann lediglich Schulden herausgeben. Sie versuchen also das Problem der Schulden-Deflation durch das Herausgeben von noch mehr Schulden zu beheben."
    http://www.mmnews.de/index.php/gold/6297-alles-wird-gegenueber-gold-entwertet-werden
    VERSCHULDUNG und GELDSCHÖFUNG bedingen also einander. Und trotzdem glauben immer noch die meisten Ökonomen (und Politiker sowieso), dass eine Volkswirtschaft durch Geldvermehrung = Schuldenvermehrung reicher werden kann, und dass man sich aus einer Rezession "herausdrucken kann"
    Betrachten wir dazu doch einmal zwei Charts, die die Fed übrigens selbst angefertigt hat.
    Weil bei der Kreditierung von Schuld = Geld der geforderte Zins nicht mitentsteht, haben wir ZWANGSWEISE ein exponentielles Schuldenwachstum -> die Fed wird NIEMALS tapern können, da das ganze System sonst direkt deflationär kollabiert:
    http://research.stlouisfed.org/fred2/series/GFDEBTN?cid=5
    Hat die Fed - wie öffentlich propagiert, mit ihren Programmen die Arbeitslosigkeit TATSÄCHLICH wirkungsvoll bekämpft? Eine Statistik zum Arbeitsmarkt kann man NICHT fälschen: die Labor Force Participation Rate. Wo Menschen arbeitslos sind, sollte es auf der Gegenseite ja auch Leute geben, die beschäftigt sind:
    http://research.stlouisfed.org/fred2/series/CIVPART?cid=32443
    Erst auf dieser Kurve sieht man also das eigentliche Totalversagen der Fed, für Beschäftigung zu sorgen

  • DENKEN IST SCHNELLER ALS ABSPRACHE und DA GIBT ES AUCH KEINE RÄUMLICHE TRISTANS
    .http://www.youtube.com/watch?v=NOcb9aHeo9g
    Oomph - Zwei Schritte Vor (official video)

  • http://www.usdebtclock.org/

    Frank Frädrich . . .

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