Journalistin statt Model
Carla Bruni gegen Valérie Trierweiler

Beide sind schön, schlank, brünett und gelten als sehr selbstbewusst.  Damit hören die Gemeinsamkeiten zwischen Carla Bruni (44) und Frankreichs neuer Première Dame Valérie Trierweiler (47) aber schon auf.
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ParisDie Journalistin Valérie Trierweiler ist anders als Carla Bruni, die aus dem italienischen Geldadel stammt, ganz bodenständig. Sie wuchs in einer kinderreichen Familie in Angers an der Loire auf. Der Vater war Kriegsinvalide, die Mutter Kassiererin in der städtischen Eislaufhalle.  „Wir hatten nicht viel Geld, aber alles, was wir brauchten“, sagte die Französin über ihre Jugend als fünftes von sechs Kindern. Sie studierte später Politwissenschaften an der Sorbonne und war danach für die Berichterstattung über die Sozialistische Partei bei der Zeitschrift „Paris-Match“ zuständig.

François Hollande kennt sie deshalb seit mehr als 20 Jahren. Im Jahr 2004 schrieb sie über ihn ein Porträt mit dem Titel „Der normale Mann“. Das scheint ihn inspiriert zu haben, Hollande betonte nach seiner Wahl, ein ganz normaler Präsident sein zu wollen.

Die elegante zweimal geschiedene Trierweiler, Mutter von drei Kindern, soll es auch gewesen sein, die den einst „Pudding“ genannten Präsidenten auf Diät setzte. Sie scheint großen Einfluss auf ihn zu haben, bezeichnet er sie doch als „die Frau meines Lebens“.

Mit Hollande bildet sie eine moderne Patchwork-Familie, er selbst hat vier Kinder aus der Beziehung mit der Sozialistin Ségolène Royal.

Die neue First Lady, die als Erste unverheiratet in den Elyséepalast einzieht, besteht auf ihrer persönlichen Freiheit. Carla Bruni, vorher schon Mutter eines Sohnes, wurde dagegen nach dem Kennenlernen von Nicolas Sarkozy erstaunlich schnell seine dritte Ehefrau, so war es einfacher für das Protokoll.

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