
HB ATHEN. Fitch stufte die Kreditwürdigkeit am Freitag um zwei Stufen auf die Note „BBB-“ herab. Damit befindet sich das Euro-Land auf demselben Bonitätsniveau wie Kasachstan oder Kroatien und ist zudem nicht weit vom spekulativen „Junk“-Status entfernt. Fitch erklärte weiter, die Regierung in Athen werde nach Einschätzung der Agentur wohl auf externe Hilfen zurückgreifen, auf die sich die Euro-Zonen-Länder im März verständigt hatten.
„Die Herabstufung spiegelt die Verschärfung der finanziellen Herausforderungen wider“, teilte Fitch mit. Schließlich habe sich die Aussicht auf Wirtschaftswachstum verringert und die Zinskosten seien gestiegen. Auch der Ausblick für Griechenlands Kreditwürdigkeit sei negativ, weitere Herabstufungen seien möglich. Bislang hatte Griechenland bei Fitch die Note „BBB+“.
Im Dezember hatten Standard & Poor's und Moody's Griechenaland auf „BBB+“ und „A2“ heruntergestuft. Die Spreads auf griechische Staatsanleihen stiegen nach der Fitch-Herabstufung um mehr als zehn auf 412 Basispunkte.
Vor diesem Hintergrund bereitet sich Europa offenbar mit Hochdruck auf mögliche Finanzhilfen für Griechenland vor. Nach Informationen aus EU-Kreisen haben sich die Euro-Staaten inzwischen auf eine Zinshöhe für mögliche Hilfskredite für den Mittelmeer-Schuldensünder geeinigt. Wie zwei mit den Beratungen der Euro-Staaten Vertraute Reuters am Freitag in Brüssel sagten, müsste Griechenland für Kredite mit Laufzeiten bis zu drei Jahren deutlich mehr als sechs Prozent Zinsen zahlen. Denn schließlich müsse der Preis nahe beim Marktzins liegen und dürfe keine Subvention enthalten.
Die Finanzstaatssekretäre und nationalen Notenbankvertreter der Euro-Staaten hatten sich einem Eingeweihten zufolge bereits am Donnerstag in Brüssel darüber geeinigt. Griechenland käme damit derzeit kaum billiger weg als bei einer Finanzierung über den Kapitalmarkt.
die Ratingagentur Fitch und die bonität
Aber wer bewertet die Ratingagentur Fitch und deren bonität und kontrolliert den Vorgang? Was soll der irrglauben an diese rein profitorientirten Agenturen?
auch hier wäre mein Vorschlag: zurück zur Drachme und im Resteuropa den EURO weg.
Es war ein Wahnsinn von Anfang an, ein Kunstgeld völlig unterschiedlichen Ländern, die völlig verschiede Lebensstandards hatten und ahben, überzustülpen. Kritiker haben davor gewarnt und sie behalten wohl Recht.
ich hoffe es selber, dass der EURO nicht überlebt. Was hat er uns denn gebracht? Die Exportwirtschaft hat profitiert und einige wenige ohnehin schon Reiche, aber das Volk wurde verarmt.
Mit Einführung des EURO ist der binenmarkt zusammen gebrochen, denn der EURO hat die Preise verdoppelt, wir aber hatten nur noch die Hälfte Geld und somit keine Kaufkraft mehr
Wie so vieles, wurde eben auch das schlecht gemacht.
Eine Tasse Kaffee kostet heute ca. 3 €, ich glaube nicht, dass irgend jemand früher 6 DM für eine Tasse Kaffee gezahlt hätte. Und so könnte man eine ganze Liste erstellen. Z. Zt. sind Gemüse udn Salat praktisch unbezahlbar für den ganz normalen bürger.
Meine befürchtung sit, dass wir in eine riesige inflation schlittern.
Aber vielleicht ist sogar das positiv, birgt es doch die Chance auf einen Neuanfang.
Der allerdings kann nur gelingen mit Politikern die einen hohen bildungsgrad haben und Sach- udn Fachverstand.
Leider sehe ich aber derzeit keine solchen.
Was wir in berlin ahben, sind allenfalls Halbgebildete und vor allem Selbstdarsteller.
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