Juppé will Präsident werden
Hollandes möglicher Herausforderer

Die Beliebtheitswerte von Präsident Hollande sind im Keller. Sein Trumpf: Frankreichs Konservative kämpfen mehr mit sich selbst als gegen ihn. Doch nun wagt sich der frühere Regierungschef Alain Juppé aus der Deckung.
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ParisGewählt wird in Frankreich in knapp drei Jahren – doch schon jetzt bringen sich mögliche Präsidentschaftskandidaten ins Spiel. So will der frühere französische Regierungschef Alain Juppé sich innerhalb der konservativen Partei UMP um die Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im Jahr 2017 bewerben. Der 69-Jährige kündigte am Mittwoch im Internet seine Kandidatur für die geplanten Vorwahlen der Partei an.

Juppé führt die kriselnde UMP derzeit gemeinsam mit den ehemaligen Regierungschefs François Fillon und Pierre Raffarin. Bei der UMP soll voraussichtlich 2016 entschieden werden, wen sie für den Posten des Staatschefs ins Rennen schickt.

Derzeit ist die Partei auf nationaler Ebene nur zweitstärkste politische Kraft nach den Sozialisten um den amtierenden Präsidenten François Hollande. Dieser hatte bei den Wahlen 2012 Nicolas Sarkozy geschlagen. Ob Sarkozy 2017 erneut antreten will, ist noch unklar. Er müsste dann zunächst gegen Juppé die Vorwahlen der UMP gewinnen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Was Hollande alles verkehrt machte und gelogen hat da wird es nicht schwer für den anderen.

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