Justiz
USA: Terroranklage gegen sieben Verdächtige

Die amerikanische Justiz geht weiter hart gegen Terrorverdächtige vor. Jetzt hat ein Bundesgericht im US-Staat North Carolina gegen sieben Männer Anklage wegen der Finanzierung und Beihilfe für Terroroperationen in Israel erhoben.

HB WASHINGTON. Wie der US- Fernsehsender ABC weiter berichtete, haben sich die sechs US-Bürger und ein Immigrant im Alter zwischen 20 und 39 Jahren verschworen, einen gewaltsamen Heiligen Krieg mit Mord und Entführung zu führen. Nach Angaben der Zeitung "Raleigh News & Observer" sollen sie geholfen haben, Geld zu sammeln und Trainingsmöglichkeiten für Freiwillige für Terroroperationen in Tel Aviv zur Verfügung gestellt haben.

Der Hauptverdächtige Daniel Boyd und einige seiner Komplizen sollen laut ABC im Juni 2007 nach Israel gefahren sein. Dort hätten sie vergeblich versucht, Terroraktivitäten zu unternehmen. Boyd habe im vergangenen Juli erfolgreich einen Rekruten ausgebildet und seine Reise in das Kosovo finanziert.

Sechs der Männer besitzen die amerikanische Staatsbürgerschaft. Der siebte stammt aus dem Kosovo. Nach Angaben des Justizministeriums wurden die Männer am Montagmorgen an verschiedenen Orten von der Bundespolizei FBI festgenommen, schrieb die "Raleigh News & Observer". Boyd soll zwischen 1989 und 1992 in Terrorlagern in Pakistan und Afghanistan gewesen sein und dort eine militärische Ausbildung erhalten haben. Zwei der Festgenommenen sind Söhne von Boyd.

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