Kadumi gilt als wenig kompromissbereit
Kampfgefährte Arafats neuer Fatah-Chef

Der langjähriger Kampfgefährte von Palästinenser-Präsident Jassir Arafat, Faruk Kaddumi, ist zum Chef der Fatah-Bewegung nominiert worden, wie am Donnerstag aus Palästinenser-Kreisen verlautete.

HB RAMALLAH. Kaddumi hatte die letzten Friedensvereinbarungen mit Israel abgelehnt und gilt als wenig kompromissbereit.

Die Fatah ist die größte und einflussreichste Gruppe innerhalb der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), an deren Spitze kurz zuvor der frühere Ministerpräsident Mahmud Abbas gewählt worden war. Dieser befürwortet im Prinzip eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit Israel. Die Nominierung Kaddumis dürfte daher die politische Entwicklung bei den Palästinensern in der Nach-Arafat-Ära komplizieren.

Militante Gruppen innerhalb der Fatah-Fraktion Arafats hatten sich in den vergangenen Monaten immer wieder an Anschlägen in Israel beteiligt. Israel hatte Arafat dafür verantwortlich gemacht, Terror und Gewalt nicht entschieden genug entgegen getreten zu sein.

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