Kämpfe in Falludscha dauern an
Todesdrohung gegen Wähler im Irak

Die Extremistengruppe Ansar al-Sunna droht damit, bei den für Ende Januar geplanten Wahlen im Irak Wahllokale anzugreifen und jeden zu töten, der sich an dem Urnengang beteiligen will. In der Nacht zum Freitag tauchte eine entsprechende Drohung auf einer Internetseite der Gruppe auf. Derweil gehen die Kämpfe in der Rebellenhochburg Falludscha weiter.

HB BAGDAD/KAIRO. Darin heißt es: „Ihr sollt auf Gottes Befehl hören und den Wahllokalen fernbleiben, denn sie werden Orte des Unglaubens sein“. Am Donnerstag hatte eine andere Terrorgruppe in der Stadt Bakuba Flugblätter mit ähnlichen Drohungen verteilt. Die arabische Tageszeitung „Al-Sharq Al-Awsat“ berichtete unterdessen, der von den Amerikanern gesuchte Iraker Omar Hadid aus Falludscha, der als enger Verbündeter des jordanischen Terroristen Abu Mussab Al-Sarkawi gilt und mehr als 1 000 Kämpfer befehligen soll, sei einst ein hochrangiger Offizier in der persönlichen Schutztruppe von Ex-Präsident Saddam Hussein gewesen. Der Nachrichtensender Al-Arabija meldete, die US-Armee habe am Freitag Ziele im Süden von Falludscha bombardiert. In Kirkuk nahm die US-Armee nach eigenen Angaben sechs Iraker fest, die an einem Raketenangriff auf einen US-Stützpunkt beteiligt gewesen sein sollen.

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