Kämpfe in Syrien
Regierungskräfte sollen erneut getötet haben

Immer wieder wird die Waffenruhe in Syrien gebrochen. Laut Oppositionsbewegung sollen Militäreinheiten erneut mehrere Menschen getötet haben. Die Aktivisten sprachen von zehn Opfern, darunter Rebellen und Zivilisten.
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BeirutSyrische Sicherheitskräfte haben nach Darstellung der Opposition bei Kämpfen mit Aufständischen nördlich der Hauptstadt Damaskus zehn Menschen getötet. Mehrere Armee-Deserteure seien von den Regierungskräften bis in die Ortschaft Bacha hinein verfolgt worden, sagte ein Aktivist der Protestbewegung am Samstag. Vier Rebellen und sechs Zivilisten wurden demnach getötet. Die in Großbritannien beheimatete syrische Menschenrechts-Beobachtungsstelle sprach dagegen von zehn getöteten Deserteuren. In der Nacht zuvor seien zudem in der Provinz Damaskus bei einem Angriff auf Regierungsfahrzeuge fünf Angehörige der Sicherheitskräfte getötet worden. Auch in der Küstenprovinz Latakia sei es zu Kämpfen gekommen.

Aufständische griffen nach einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur Sana zudem in Schlauchbooten vom Meer kommend eine Militäreinheit an. Bei dem Feuergefecht seien auf beiden Seiten mehrere Menschen getötet worden.

Die libanesischen Behörden brachten Sicherheitskreisen zufolge ein unter der Flagge Sierra Leones fahrendes Schiff auf, das möglicherweise Waffen für syrische Rebellen an Bord hatte. Die „Lutfallah II“ sei über Ägypten aus Libyen gekommen und habe in Tripoli anlegen wollen. Das Schiff sei zur Untersuchung in den Hafen von Selaata, nördlich von Beirut gebracht worden.

Die seit rund zwei Wochen in Syrien geltende Waffenruhe wird immer wieder gebrochen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon warf der syrischen Regierung am Donnerstag vor, ihre den vereinbarten Friedensplan nicht einzuhalten. Die Regierung von Präsident Baschar al-Assad wirft wiederum den Rebellen vor, das Abkommen zu verletzen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Kämpfe in Syrien: Regierungskräfte sollen erneut getötet haben"

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  • "Laut Oppositionsbewegung"?? Verzeihung, aber jeder Vollpfosten könnte sich in Syrien als Mitglied der Oppositionsbewegung bezeichnen und irgendwas erzählen...
    Wie immer wirkt die Berichterstattung etwas einseitig.

  • Es sieht wohl nun so aus, daß es die sog. "Rebellen" sind, die den Waffenstillstand brechen bzw. dies herbeiführen wollen.

  • oder einfach schlichtweg falsch. zu diesem thema sollte man sich bei kenfm, christoph hörstel oder peter scholl-latour informieren alles andere ist zeitverschwendung.

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