Kalifornien
Niederlage für Schwarzenegger

Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat bei Volksabstimmungen eine schwere Niederlage erlitten. Nach Auszählung von 85 Prozent der Stimmen lehnten die Wähler alle vier von dem Republikaner unterstützten Vorlagen ab, die unter anderem den Einfluss der Demokraten geschwächt hätten.

HB SAN FRANCISCO. Noch am Montag hatten sich seine Berater zuversichtlich gezeigt, dass er sie gewinnen würde. Die Abstimmung stieß auch international auf Interesse, weil Schwarzenegger als möglicher Kandidat für das Präsidentenamt in den USA gilt.

Nach Bekanntwerden der ersten Ergebnisse kündigte der ehemalige Schauspieler vor Anhängern in Beverly Hills an, mit den im kalifornischen Parlament dominierenden Demokraten zusammenzuarbeiten. „Die Kalifornier haben all die Streitereien und die ganzen negativen Fernsehspots satt“, sagte Schwarzenegger. „Ich erkenne an, dass wir auch mehr Kooperation zwischen den beiden Parteien brauchen... Und ich verspreche, das zu erreichen.“ Am Donnerstag werde er mit führenden Parlamentariern über Reformen sprechen.

Den Gesetzesvorlagen zufolge hätte das Parlament nicht mehr selbst die Wahlbezirke einteilen können. Zudem wollte Schwarzenegger eine Obergrenze für das Wachstum der Staatsausgaben festlegen lassen und den Einfluss der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst schmälern.

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