Kampagne für mehr Produktsicherheit
China betreibt Schadensbegrenzung

Die Empörung über vergiftete und schadhafte Waren lässt die chinesische Regierung nicht kalt. Peking will Konsequenzen ziehen und rief eine Kampagne für mehr Produktsicherheit aus.

HB PEKING. Vize-Ministerpräsidentin Wu Yi kündigte einer Regierungs-Internetseite zufolge an, die Behörden bis Ende des Jahres mit einer Liste von Aufgaben und Zielen auf Linie zu bringen. So sollten sie für mehr Sauberkeit und Sicherheit bei den wichtigsten Exportartikeln sowie in Restaurants, Kantinen, Schlachthäusern und beim Einsatz von Lebensmittelzusätzen und Schädlingsbekämpfungsmitteln sorgen.

„Dies ist eine besondere Schlacht, um die Gesundheit und die persönlichen Interessen der Öffentlichkeit sowie den Ruf chinesischer Waren und den nationalen Ruf zu schützen“, sagte Wu vor Behördenvertretern.

Der weltweit größte Spielwarenhersteller Mattel hatte Mitte des Monats Millionen Artikel aus chinesischer Herstellung wegen Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Exportskandale gab es in jüngster Zeit zudem bei chinesischer Zahnpasta, Tierfutter, Reifen, Meeresfrüchten sowie mit tödlichen Chemikalien, die in Hustenmittel gelangt waren.

Für die Mängel machte Wu Nachlässigkeiten bei Inspektionen und der Durchführung der einschlägigen Vorschriften verantwortlich. Außerdem habe die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Behörden nicht funktioniert.

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