Kampf gegen den IS

Deutsche Luftwaffe startet in den Syrien-Einsatz

Ein Airbus, zwei „Tornados“ und 40 Soldaten: Die deutsche Luftwaffe bricht in den Krieg nach Syrien auf. Dort soll sie vor allem die französischen Streitkräfte unterstützen. Weitere „Tornados“ sollen bald folgen.
In Köln startet ein zum Tankflugzeug umgerüsteter Airbus A310. Quelle: dpa
Flugzeug der Bundeswehr

In Köln startet ein zum Tankflugzeug umgerüsteter Airbus A310.

(Foto: dpa)

Jagel/KölnDie ersten deutschen Luftwaffen-Soldaten sind in den Syrien-Einsatz aufgebrochen. Vom schleswig-holsteinischen Jagel aus startete am Donnerstagvormittag der neue Luftwaffen-Airbus A400M mit knapp 40 Soldaten sowie Kommunikationstechnik und anderen Gerätschaften an Bord in Richtung Türkei. Wenig später hoben dort auch die ersten beiden als Aufklärer ausgerüsteten „Tornado“-Kampfflugzeuge ab. Ihnen schloss sich in der Luft ein von Köln aus gestartetes Tankflugzeug an.

Ziel ist die türkische Luftwaffenbasis Incirlik, von der aus die Bundeswehr im Einsatz gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) operieren soll. Die eigentlichen Aufklärungsflüge über Syrien sollen die „Tornados“ erst im Januar starten. Das Tankflugzeug soll Maschinen verbündeter Streitkräfte bei ihren Luftangriffen gegen den IS betanken, damit diese länger in der Luft bleiben können.

Der Bundestag hatte am Freitag die Entsendung von maximal 1200 Soldaten beschlossen. Zum deutschen Kontingent gehören außerdem noch vier weitere „Tornados“, die erst später in die Türkei verlegt werden, und die Fregatte „Augsburg“, die bereits zum Schutz des französischen Flugzeugträgers „Charles de Gaulle“ im Einsatz ist.

  • dpa
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