Kampf gegen den IS

Irak will Extremisten in drei Monaten besiegen

Nach Ansicht des irakischen Regierungschefs wird die Extremistenmiliz IS in seinem Land in drei Monaten besiegt sein. Zunächst soll mit von den USA unterstützen Kräften die Großstadt Mossul zurückerobert werden.
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In der Großstadt im Norden des Irak wird weiterhin gekämpft. Quelle: dpa
Mossul

In der Großstadt im Norden des Irak wird weiterhin gekämpft.

(Foto: dpa)

Bagdad/BeirutDie Extremistenmiliz IS wird nach Ansicht des irakischen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi in drei Monaten besiegt sein. Die Lage zeige, dass der Irak diese Zeit noch brauche, um den IS zu eliminieren, zitierte das irakische Fernsehen am Dienstag den Regierungschef. Das irakische Militär versucht derzeit zusammen mit von den USA unterstützten Kräfte die Großstadt Mossul im Norden vom IS zurückzuerobern

In Syrien machten US-unterstützte Rebellen nach eigenen Angaben unerwartet rasche Fortschritte gegen den IS. Die Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF), zu denen auch die kurdische Miliz YPG gehört, hatten vor zehn Tagen die zweite Phase ihrer Offensive gegen den IS gestartet. Ziel ist die Eroberung der Stadt Rakka, wo lange Zeit die Zentrale der IS saß.

Die Gesichter des Widerstandes
Loay Mahdi
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Jung und alt, Kinder und Soldaten, ein Potpourri an ungewöhnlichen Uniformen und improvisierter Ausrüstung: Der Kampf um Mossul schweißt Iraker aus allen Schichten und Generationen zusammen. AP-Fotograf Marko Drobnjakovic hat sie an der Front besucht. Das sind die Gesichter des Widerstandes.

Unbekannter Kämpfer der Peschmerga
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Manchmal tragen die Widerstandskämpfer professionelle Ausrüstung, aber meistens wirkt sie eher zusammengewürfelt.

Raad Muqdam al-Mosieh
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Was aber allen Kämpfern gemeinsam ist: Sie wirken nicht so, als würden sie mit einem raschen Ende der Kämpfe rechnen.

Bergam Kadhim
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Eine richtige Uniform, Panzerung oder schwere Waffen, wie diese Spezialeinheit der irakischen Armee sie trägt, besitzen nur die wenigsten.

Haidar Hussein
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Dieser Iraker trägt nur ein T-Shirt und einen schwarz-weißen Schaal, während er stolz sein sowjetisches Maschinengewehr präsentiert.

Abdelhakim Hamid
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Die irakische Polizei hat sich ebenfalls in das Getümmel gestürzt. Dieser Rekrut, gerade einmal 19 Jahre alt, trägt einen grünen Mediziner-Mundschutz, während er für nationalen Sicherheitskräfte Wache hält.

Hiwa Omar
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An einem Checkpoint in Gwer, 30 Kilometer südöstlich von Mossul, präsentiert ein Kämpfer der kurdischen Peschmerga seine mit den Farben der kurdischen Flagge dekorierte Waffe.

„Wir haben in den zehn Tagen 1300 Quadratkilometer vom IS eingenommen und waren viel schneller als erwartet“, sagte SDF-Sprecher Talal Silo. Die SDF werden von den USA unterstützt. US-Spezialkräfte arbeiteten „Seite an Seite mit unseren Kräften“, sagte der Sprecher weiter.

  • rtr
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