Kampf gegen den IS
US-Militär versorgt Kurden-Kämpfer mit Waffen

Die Stadt Kobane in Syrien bleibt weiter bitter umkämpft, kurdische Milizen haben dort den Vormarsch des IS vorläufig gestoppt. Das US-Militär unterstützt die Kurden mit Luftschlägen – und nun auch mit neuen Waffen.
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WashingtonDas US-Militär hat nach eigenen Angaben Waffen, Munition und medizinische Güter für kurdische Kämpfer in der syrischen Stadt Kobane abgeworfen. Das Material sei von den kurdischen Behörden im Irak bereitgestellt worden, teilte das US Central Command am Sonntag mit. Die Kurdenkämpfer in Kobane sollten in die Lage versetzt werden, der Extremisten-Miliz IS weiter Widerstand entgegenzusetzen.

Durch diesen Widerstand und insgesamt 135 Luftangriffe der USA bei Kobani in den vergangenen Tagen sei der IS-Vormarsch gebremst worden, teilte das US-Militär weiter mit. Hunderte IS-Kämpfer wurden den Angaben zufolge getötet. Dennoch bleibe die Lage in Kobani instabil.

Der Islamische Staat (IS) bedrohe nach wie vor die Stadt an der Grenze zur Türkei. Der IS hat große Teile Syriens und des Irak unter seine Kontrolle gebracht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Kampf gegen den IS: US-Militär versorgt Kurden-Kämpfer mit Waffen"

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  • @Ragin Allraun

    "Sollte der IS in die Türkei gehen ist der Bündnisfall gegeben."

    Ja, leider. Aber es gibt immer eine Grund für Untätigkeit, siehe das Verhalten der türkischen Regierung.

    Außerdem: lesen hilft : "..., unabhängig davon, ob die Türkei NATO-Mitglied ist."

  • 1. Sollte der IS in die Türkei gehen ist der Bündnisfall gegeben. Das ist mal Fakt. Kobane, Kurden sind bündnislose Subjekte.

    Anstatt das hierzulande die Kurden demonstrieren und rumjammern, sollten die vielen hunderttausende lieber ihre Koffer packen und in den Krieg ziehen zuhause, um die Heimat zu verteidigen, anstatt andere zu nötigen für sie zu kämpfen. Damit das klar ist. Wo kommen wir denn da hin ?

    Es lohnt ganz einfach nicht für Kurden, oder Kobane zu kämpfen und ins Risiko zu gehen. Das sollen die Leute vor Ort selber regeln. Und wenn nicht. Pech !

  • @Ragin Allraun

    Ich bin dafür, daß man die Türkei, sollte der IS auf türkisches Gebiet eindringen, genauso im Regen stehen läßt, wie jetzt die Türei die Kurden, unabhängig davon, ob die Türkei NATO-Mitglied ist.

    Warum soll Europa für die AKP-Islamisten in Ankara bluten?

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