Kampf gegen Drogen
Mexikos Armee beschlagnahmt zehn Tonnen Kokain

Nach einer heftigen Schießerei sind den mexikanischen Streitkräften am Freitag nach eigenen Angaben rund zehn Tonnen Kokain und zahlreiche Waffen in die Hände gefallen. Damit ist der Regierung ein weiterer Schlag gegen das organisierte Verbrechen gelungen.

HB MEXICO. Die Aktion fand nach Angaben des Verteidigungsministeriums in der Hafenstadt Tampico am Golf von Mexiko statt. Zu der gewaltsamen Auseinandersetzung kam es wenige Stunden vor einem Besuch des mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón in der Hafenstadt im Bundesstaat Tamaulipas.

Das Verteidigungsministerium widersprach am Freitagabend lokalen Medienberichten, wonach 15 Menschen bei der Schießerei getötet und zehn weitere verletzt worden seien. Sieben mutmaßliche Drogenhändler seien festgenommen worden, hieß es. Als die Drogenhändler die Truppen bemerkten, hätten sie sofort zu den Waffen gegriffen. Die Truppen hätten das Feuer erwidert, ohne dass es auf beiden Seiten zu Toten gekommen sei, teilte das Ministerium mit.

Die mexikanische Regierung hat seit dem Amtsantritt von Calderón Ende 2006 den Kampf gegen das Organisierte Verbrechen erheblich verstärkt und eine spezielle Einheit der Streitkräfte geschaffen. Derzeit sind Tausende von Soldaten in mehreren Bundesstaaten gegen Rauschgiftkriminalität im Einsatz.

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