Kampf gegen Ebola
Weltbank-Chef fordert mehr deutsche Hilfe

Deutschland muss mehr tun im Kampf gegen Ebola, fordert Jim Yong Kim. Der Weltbank-Präsident im Handelsblatt-Interview über Versäumnisse bei der Bekämpfung von Ebola, die viele Leben aber auch Milliarden kosten.
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WashingtonWeltbank-Chef Jim Yong Kim hat Deutschland aufgerufen, das Engagement im Kampf gegen die westafrikanische Ebola-Epidemie zu erhöhen und sich dabei ein Beispiel an den USA und Großbritannien zu nehmen. Im Interview mit dem Handelsblatt (Dienstagausgabe) sagte Kim: „Großes Lob für Amerika und Großbritannien. Jedes andere Land kann mehr tun - und sollte mehr tun.“

Für Kim steht außer Frage, dass britische und amerikanische Hilfen allein nicht ausreichen werden, um die Infektionswelle in den Griff zu bekommen. Inzwischen sind mehr als 4000 Menschen in Westafrika gestorben, es wird befürchtet, dass sich das Virus nach Liberia, Guinea und Sierra Leone auch in Mali einnistet.

Die Angst der Menschen, sich anzustecken, paralysiert die Wirtschaft der Region. Viele Farmer bestellen ihre Felder mehr. „Im kommenden Jahr droht eine Hungersnot“, befürchtet Kim.

Moritz Koch ist USA-Korrespondent.
Moritz Koch
Handelsblatt / USA - Korrespondent

Kommentare zu " Kampf gegen Ebola: Weltbank-Chef fordert mehr deutsche Hilfe"

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  • Kein Geld von Deutschladn bis wir wieder Spitze sind. Alles andere sind verbrechen gegen unsere Kinder(Zukunft)!

  • Weltbank-Chef fordert mehr deutsche Hilfe!
    Wer von anderer Hilfe fordert, sollte zuerst sein Geburtsland um mehr Geld bitten.
    Wir deutsche brauchen nicht den Mist der USA immer wieder mit Geld auszubügeln.
    Was ist von jemanden zu erwarten der einen solchen Lebenslauf auf zu weißen hat:
    Jim Yong Kim (* 8. Dezember 1959 in Seoul) ist ein südkoreanisch-US-amerikanischer Arzt und medizinischer Anthropologe.
    Kein weiteres deutsches Steuergeld für EBULA.

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