Kampf gegen Extremisten in Syrien
„Wir müssen die IS dort bekämpfen, wo sie ist“

Die Lage in Syrien ist dramatisch: Die IS-Extremisten kontrollieren immer größere Gebiete. Die USA sehen sich gezwungen, nun auch in Syrien einzugreifen. Auch CDU-Fraktionschef Kauder fordert ein hartes Durchgreifen.
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WashingtonDer Fraktionsvorsitzende von CDU und CSU im Bundestag, Volker Kauder, unterstützt Amerika darin, die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) auch in Syrien zu verfolgen. „Wir müssen die IS dort bekämpfen, wo sie ist“, sagte Kauder dem Handelsblatt (Mittwochausgabe). „Das gilt nicht nur im Irak, sondern auch in Syrien“. Die Terrororganisation kenne keine territorialen Grenzen. Daher unterstütze er das Vorgehen der USA in Syrien und stellte zugleich klar: „Die Aufgabe kann und muss in erster Linie Amerika leisten.“ Er sei den Amerikanern für ihr Engagement dankbar.

Am Wochenende hatte sich Kauder im Nordirak vor Ort ein Bild über die Lage gemacht. Am Dienstag hatte Amerika mit Aufklärungsflügen über Syrien begonnen, um mögliche Luftangriffe vorzubereiten. Die Drohnenflüge sollten helfen, Attacken aus der Luft gegen die Terrorgruppe auf syrischem Territorium vorzubereiten, berichtete der TV-Sender NBC am Dienstag. Bombardements von IS-Stellungen in Syrien seien jedoch noch nicht beschlossen worden. Eine Entscheidung könne Ende der Woche fallen.

Das Weiße Haus in Washington bestätigte die Berichte nicht. Allerdings sagte eine Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa: „Wir schränken unsere Optionen nicht durch geografische Grenzen ein, wenn es um unsere zentrale Mission geht, unsere Bürger zu beschützen“. Nach US-Medienberichten hatte Präsident Barack Obama Drohnenflüge bereits am Wochenende genehmigt. Eine Zustimmung der syrischen Regierung solle dafür nicht eingeholt werden, hieß es weiter.

Kommentare zu " Kampf gegen Extremisten in Syrien: „Wir müssen die IS dort bekämpfen, wo sie ist“"

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  • „Wir müssen die IS dort bekämpfen, wo sie ist“

    Nicht schlecht die "Idee", dann sollte er als erstes im eigenen Land beginnen, denn wir haben nicht nur genug sondern schon zu viele dieser Glaubensidioten in der ges. EU und Dtl.

    Man sollte sie nicht an der Ausreise hindern sondern noch fördern mit der Garantie der nie wieder Einreise, ob mit oder ohne dt. Paß, auch nicht aus humanitären Gründen. Nicht als Krüppel, mit dem Kopf unterm Arm oder ohne einem oder alle fehlenden Gliedmaßen.

    Der Glaube, egal welcher, ist die größte Geißel der Menschheit schon seit ewigen Zeiten.

  • Kauder hat ein Machtwort gesprochen.
    Jetzt muss die USA notgedrungenerweise diese Forderung umsetzen und beginnt mit ihrer Lieblingsbeschäftigung - bomben - bomben - bomben. Auch dann, wenn es leider ihren geförderten Zöglingen an den Kragen geht. So ist das eben mit den Amis, wer sich mit ihnen einlässt, hat den "Schwarzen Peter" gezogen.

  • Özdemir für Deutschland und die EU.
    Warum muß ich jetzt lachen?

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