Kampf gegen IS
Obamas Masterplan

Der Terrormiliz Islamischer Staat wollen die USA jetzt mit einem Drei-Stufen-Plan begegnen. Dieser sieht vor allem militärische Lösungen vor – doch der Kampf gegen die IS braucht langfristig auch politische Ansätze.
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DüsseldorfDrei Jahre - so lange wird der Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mindestens andauern. Davon geht zumindest die US-Regierung  aus, wie die „New York Times“ aus Regierungskreisen erfahren haben will. Mit einem Drei-Stufen-Plan will die US-Regierung jetzt gegen die IS in die Offensive gehen. Die erste Phase habe mit den bisher über 145 Luftschlägen bereits begonnen. In der zweiten Stufe irakische Militärs und kurdische Kämpfer beraten, ausgebildet und mit Waffen unterstützt werden. In der dritten Phase soll die IS innerhalb Syriens zerstört werden – diese letzte Phase könnte über 36 Monate dauern und damit noch länger, als die Obama-Administration im Amt sein wird. Mittlerweile kontrolliert die IS nicht nur Teile des Nordiraks, sondern auch rund ein Drittel des syrischen Staatsgebiets.

Es tut sich etwas im Kampf gegen die Terrormiliz IS. Zuletzt haben die USA nicht nur Stellungen im Nordirak aus der Luft angegriffen, sondern ihre Angriffe auch auf die Provinz Anbar ausgeweitet. Doch einen militärischen Plan gab es bisher nicht. Noch Ende August schockierte US-Präsident Barack Obama mit dem Satz „Wir haben noch keine Strategie.“

Bereits vergangene Woche hat sich auf dem Nato-Gipfel in Wales eine Allianz von zehn Staaten gebildet. Geführt von den USA und Großbritannien will sie verhindern, dass der IS neue Kämpfer in westlichen Ländern rekrutiert. Außerdem sollen die irakische Armee und die kurdischen Peschmerga gestärkt und mit Waffen versorgt werden. Der Allianz gehören neben den USA noch Großbritannien Frankreich, Italien, Australien, Dänemark, Kanada, Polen und die Türkei an – auch Deutschland ist mit dabei. Das genaue Vorgehen wollen die Staaten noch vor der UN Vollversammlung in der letzten Septemberwoche besprechen. Die Mitglieder der Allianz, allen voran die USA, bekräftigten allerdings, dass der Einsatz von Bodentruppen für sie eine „rote Linie“ sei.

Dass die USA im Kampf gegen die Dschihadistengruppe bisher so zögerlich agieren und auch den Einsatz von Bodentruppen ausschließen, liegt vor allem daran, dass die Amerikaner den noch nicht lange zurückliegenden Irak-Krieg zu verarbeiten haben. Unbedingt will Obama verhindern, in einen erneuten Krieg in der Region verwickelt zu werden. Lieber vergleicht er den Kampf gegen den „Islamischen Staat" mit dem Kampf gegen Al-Kaida. Statt dem Irak-Krieg ähnele die geplante Mission vielmehr „den Antiterrorkampagnen der vergangenen fünf, sechs, sieben Jahre", sagte er am Sonntag im amerikanischen Fernsehen.

Kommentare zu " Kampf gegen IS: Obamas Masterplan"

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  • Das kann kein Meisterplan sein.
    Ein wahrer Meister hätte gewusst diese Szenarien zu verhindern und hätte nicht MH 17 Victoria Nuland und Monsanto an der Backe. Was hat die USA in der Ukraine zu suchen ???
    Was hatte die USA in Japan durch Commodore Matthew Perry zu suchen ???
    Was hatte die USA in Korea zu suchen ???
    Was hatte die USA in Vietnam zu suchen ???
    Was hatte die USA im Iran zu suchen ???
    Was hatte die USA im Irak zu suchen ???

    Ein Land das durch den Export von Kriegen und dem Leid anderer Völker auf dessem Boden diese Kriege ausgetragen werden sein eigenes Volk ernährt möchte doch bitte mit Begrifflichkeiten wie Achse des Bösen etwas anders umgehen.
    Es könnte nämlich sein, dass sie im Resonanzprinzip immer über sich selbst geredet haben.
    Könnte ja evtl. sein. wohlbemerkt könnte.
    Wer ein wahrer DEUTSCHER Patriot ist der ist weder Amerikaphob weder Russskiphob er denkt einzig und allein
    DEM DEUTSCHEN VOLKE
    Und bei weiterhin bestehender Feindstaatenklausel und einem Waffenstillstandsvertrag BKO Order 47 / SMAD Befehle / SHAEF Gesetzgebung verzeihe ich sogar jedem gestandenem Deutschen Familienvater dass er sich bei diesen Hintergründen einnässt.

  • Aus Sicht des Völkerrechts macht Obama in Syrien und im Irak genau das, was man Putin in der Ukraine vorwirft.

  • Das die Türkei gegen die Isis mit eingebunden ist, ist wohl der neuste Treppenwitz der Nato. Dann kann man gleich die Isis über alle Strategien informieren, denn die Türkei ist Partner der ISIS und alle wissen das. Wie man die Isis dann
    aus Syrien bekommt ist mir auch ein Rätsel. Die Kurden und Iraker können kaum in Syrien einfallen sollten sie die Isis aus dem Irak vertrieben haben. Sollten aber Raketen,Drohnen und Kampfflieger der Amerikaner die Isis in Syrien angreifen , bin ich mir sicher, dass die tapfere Bundeswehr in der Türkei die Partner der Isis einige Drohnen und Raketen abschiessen wird aus nervosität.

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