Kampf gegen IS: Trump schickt Panzer an syrische Rebellen

Kampf gegen IS
Trump schickt Panzer an syrische Rebellen

Die USA schicken erstmals Panzer an prowestliche Rebellen in Syrien im Kampf gegen die Extremistenmiliz IS – was auf den Politikwechsel durch Trump hindeutet. Die Rebellen freuen sich über das schwere Kriegsgerät.
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BeirutUnter US-Präsident Donald Trump hat ein Bündnis prowestlicher Milizen in Syrien erstmals gepanzerte Fahrzeuge als Militärhilfe im Kampf gegen die Extremistenmiliz IS erhalten. Das Gerät sei vor wenigen Tagen eingetroffen, sagte der Sprecher der von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF), Talal Silo, am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Auch wenn es sich nur um wenige gepanzerte Truppentransporter und andere Fahrzeuge handle, sei dies wichtig, weil es auf einen Politikwandel in den USA hindeute. „Bisher haben wir nur leichte Waffen und Munition bekommen“, sagte Silo. „Jetzt gibt es Zeichen einer vollen Unterstützung durch die neue amerikanische Führung für unsere Streitkräfte, mehr als zuvor.“

Die Türkei dürfte dies alarmieren, da zur SDF auch die Kurdenmiliz YPG zählt. Sie ist der stärkste Partner der US-geführten Anti-IS-Koalition am Boden in Syrien und bildet das militärische Rückgrat der autonomen Gebiete, die die Kurden und ihre Verbündeten im Norden des Landes seit Beginn des Krieges 2011 eingerichtet haben. Die YPG unterhält zudem Verbindungen zur verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK, die in der Türkei und auch westlichen Ländern als Terrororganisation eingestuft ist. Die SDF haben den IS mit Unterstützung alliierter Luftangriffe aus weiten Teilen Nordsyriens vertrieben. Die Türkei, die in der Region nicht nur gegen den IS, sondern auch gegen kurdische Rebellen kämpft, beobachtet jegliches Erstarken der YPG voller Misstrauen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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