Kampf gegen Kriminalität
Obama holt aus zum Schlag gegen Mafia und Co.

Die italienische Camorra, die japanische Yakuza und die brutale mexikanische Los Zetas – alle Organisationen hat US-Präsident Obama nun ins Visier genommen. Mit Sanktionen will er ihnen die Geschäfte vermiesen.
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WashingtonUS-Präsident Barack Obama unterzeichnete am Montag eine Exekutivorder, die Sanktionen unter anderem gegen die Camorra in Italien, die japanische Yakuza und die als extrem brutal geltende Organisation Los Zetas in Mexiko verhängt. Durch den Schritt werden Vermögenswerte von Mitgliedern des organisierten Verbrechens im Einflussbereich der USA eingefroren. US-Bürger dürfen mit ihnen zudem keine Geschäfte mehr machen, wie das US-Finanzministerium in Washington weiter mitteilte. 

Mafiaorganisationen gingen mit immer ausgeklügelteren Methoden vor, erklärte Präsident Barack Obama. „Sie sind zunehmend mit ausländischen Regierungen und dem internationalen Finanzsystem verstrickt und schwächen dadurch demokratische Institutionen, zerstören den Rechtsstaat und unterwandern die Märkte.“ Internationale Verbrechersyndikate seien in der Lage, dem globalen Finanzsystem „erheblichen Schaden“ zuzufügen, in dem sie Märkte unterwandern. Schätzungen der Weltbank zufolge fließen jedes Jahr rund einen Billionen Dollar (700 Milliarden Euro) an Schmiergeldern in die Taschen von Beamten. Terroristen nutzten immer stärker kriminelle Netzwerke, um sich zu finanzieren. 

Manche Verbrecherorganisationen, die bislang mit Rauschgift nichts zu tun hatten, versuchten sich nun im Aufbau eigener Vertriebs- und Schmuggelwege. Der Menschenhandel werde derweil immer brutaler, aber auch lukrativer. Mafiagruppen hätten es zudem inzwischen auch auf geistiges Eigentum abgesehen und stiegen zunehmend in Internet-Kriminalität ein, die Verbraucher pro Jahr Milliarden koste.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die USA haben auch große Gaunerfirmen die die Firmen ausbeuten wie Microsoft, Apple und das ganze maroder Bankensystem

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