Kampf gegen PKK
Über 40 Tote bei türkischer Irakoffensive

Auch am Montag hat die türkische Armee ihre Offensive gegen PKK-Rebellen im Nordirak fortgesetzt. Dabei sind nach Medienberichten mehr als 40 kurdische Kämpfer getötet worden. Damit sind seit Beginn der Offensive mehr als 153 Rebellen und 17 Soldaten der türkischen Streitkräfte umgekommen.

HB CUKURCA. Die türkischen Streitkräfte haben bei Gefechten im Nordirak am Montag mehr als 40 kurdische Rebellen getötet. Die Armee erklärten auf ihrer Website, zwei weitere Soldaten seien am Sonntagabend ums Leben gekommen. Damit wurden seit dem Einmarsch der Türkei im Nordirak am Donnerstag 17 Soldaten und 153 Rebellen der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) getötet.

Die Soldaten griffen am Montag mutmaßliche Stellungen der kurdischen Rebellen mit Artillerie an. Das Artilleriefeuer war bis in die Grenzstadt Cukurca zu hören. Kampfflugzeuge flogen außerdem innerhalb von 24 Stunden Angriffe auf 30 PKK-Ziele, wie es auf der Website weiter hieß. Bodentruppen hätten einer Gruppe Rebellen, die auf der Flucht gewesen sei, schwere Verluste zugefügt.

In Ankara kamen unterdessen tausende Menschen zusammen, um Abschied von drei getöteten Soldaten zu nehmen. Unter den Todesopfern waren zwei Piloten, die beim Absturz ihres Hubschraubers im Irak ums Leben gekommen waren. Die Streitkräfte haben erklärt, der Grund für den Absturz sei noch nicht bekannt. Die PKK gab dagegen an, sie habe einen Hubschrauber abgeschossen.

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