Kampf gegen Steuerflucht
Luxemburg will auch mit USA Bankdaten tauschen

In den Verhandlungen um ein Steuerabkommen hat Luxemburg einen automatischen Austausch von Bankdaten mit den USA beschlossen. Grundlage des Abkommens ist das US-Steuergesetz FATCA.
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LuxemburgLuxemburg ist bereit, Daten über Bankkunden künftig nicht nur mit der EU, sondern auch mit den USA automatisch auszutauschen. Das Finanzministerium teilte am Dienstag mit, künftig würden Daten über Kontoinhaber aus den USA den amerikanischen Steuerbehörden übermittelt. Zu einer ähnlichen Übereinkunft hatte sich das Großherzogtum im April mit der Europäischen Union bereiterklärt. Sie soll von 2015 an für Bürger aus EU-Ländern gelten, die Konten in Luxemburg besitzen.

Die Regierung des Großherzogtums habe sich für eine Regelung entschieden, "wodurch luxemburgische und amerikanische Steuerbehörden automatisch Daten über in Luxemburg beherbergte Bankkonten amerikanischer Staatsbürger und in Amerika ansässiger Personen austauschen werden", teilte die luxemburgische Regierung am Dienstag mit. Grundlage des Abkommens ist das US-Steuergesetz FATCA.

Der US-Kongress hatte FATCA im Jahr 2010 verabschiedet, um die Steuerflucht einzudämmen. Laut dem Gesetz müssen sich Finanzdienstleister in aller Welt dazu verpflichten, sämtliche Konten von US-Steuerpflichtigen offenzulegen und Informationen über Kapitaleinkünfte selbstständig nach Washington zu melden. Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien hatten sich im Juli 2012 mit der US-Regierung auf ein Musterabkommen zur Umsetzung der FATCA-Meldebestimmungen verständigt.

Der Kampf gegen Steuerhinterziehung steht auch auf der Tagesordnung des EU-Gipfels am Mittwoch in Brüssel. Unter dem Druck der USA und anderer EU-Staaten zeigte sich das seit Jahren um sein Bankgeheimnis kämpfende Luxemburg in den vergangenen Wochen zu ersten Zugeständnissen bereit. Weitere Zugeständnisse werden von Luxemburg - ebenso wie von Österreich - auf dem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs jedoch nicht erwartet.

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  • Mit den USA sollte man garnichts machen - außer sie ignorieren! Dort kann man bei DER Politik doch noch besser verstehen, daß die Leute das auch nicht auch noch - via Steuern - bezahlen wollen! Und Luxemburg sollte einer Regierung, die Kriege in aller Welt führt und ihr Land in eine Totalüberwachungsdiktatur unwandelt, verzockte Banken rettet und dafür Schulen verfallen läßt nicht den kleinen Finger reichen - und schon garnicht die Daten von Konteninhabern!

  • Es wird immer schöner mit den Steuergesetzen, Wo soll das noch hinführen, erst wollten diese Länder das Geld von den Deutschen und anderen Staatsbürgern haben, jetzt lassen Sie sich erpressen, oder zeigen diese Leute noch an, ich finde das ist nicht nur schmutzig sondern das hätten diese Länder vorher machen sollen, eh die Leute das Geld dahin gebracht haben, die haben doch nur Geschäfte damit gemacht. Die einzelnen Staaten bzw. Länder hätten doch die Möglichkeit gehabt , das keine Gelder in diesen angeblichen Steueroasen gebargt werden, warum erst jetzt dieser große Aufschrei.Die machen sich doch mit dem Aufkauf der CD, genauso strafbar oder nicht, wo besteht da Gerechtigkeit.

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