Kampf gegen Terrorismus Frankreich will Bargeldgeschäfte begrenzen

Zwei Monate nach den Anschlägen in Paris kündigt Frankreich weitere Anti-Terror-Maßnahmen an: Um Terroristen die Finanzierung zu erschweren, wird der Bargeldverkehr drastisch eingeschränkt und große Geldflüsse überwacht.
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Finanzminister Michel Sapin kündigt an, den Bargeldverkehr in Frankreich einzuschränken. Quelle: AFP
„Im Kampf gegen die Finanzierung des Terrorismus“

Finanzminister Michel Sapin kündigt an, den Bargeldverkehr in Frankreich einzuschränken.

(Foto: AFP)

ParisIm Kampf gegen die Finanzierung des Terrorismus schränkt Frankreich den Bargeldverkehr drastisch ein. Von September an dürfen nur noch maximal 1000 Euro in barer Münze bezahlt werden. Das kündigte Finanzminister Michel Sapin am Mittwoch an.

Bisher sind bis zu 3000 Euro erlaubt. Touristen dürfen künftig nur noch mit maximal 10.000 statt bisher 15.000 Euro nach Frankreich reisen. Große Geldflüsse sollten systematisch überwacht werden, sagte Sapin der Zeitung „Le Parisien“. Dafür sollen Banken sämtliche auffälligen Geldbewegungen bei den zuständigen Stellen melden.

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  • dpa
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