Kampfflugzeuge über Nord- und Ostsee
Russische Bomber testen Abwehrkräfte der Nato

Manöver wie im Kalten Krieg: Mehrere Formationen russischer Kampfjets haben Nato-Alarm ausgelöst, als sie sich Europas Grenzen näherten. Deutsche Eurofighter und andere Kampfjets sicherten den Luftraum.
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BrüsselMehrere Flüge russischer Bomber über der Nord- und Ostsee haben bei der Nato Alarm ausgelöst. Das Verteidigungsbündnis erklärte am Mittwoch, innerhalb von 24 Stunden hätten Nato-Jets vier Gruppen mit russischen Maschinen abgefangen. Die Vorfälle – an der seit Dienstag mindestens 26 russische Militärflugzeuge verwickelt gewesen sein sollen – ereigneten sich demnach auch über dem Atlantik und dem Schwarzen Meer.

Die Nato kritisierte, die russischen Streitkräfte hätten bei den Manövern teilweise weder Flugpläne übermittelt noch Funkkontakt mit der zivilen Flugsicherung gehalten. Zum Teil hätten die russischen Flugzeuge ihre Transponder abgeschaltet. Diese übermitteln als automatischer Signalgeber den Fluglotsen wichtige Angaben zu einem Flugzeug, wie etwa die Kennung oder den Typ. Dieses Verhalten stelle ein potenzielles Risiko für die zivile Luftfahrt dar.

Ein Sprecher betonte, dass der Nato-Luftraum nicht verletzt worden sei. Eine derart hohe Zahl von Einsätzen sei jedoch überraschend: Nach Nato-Angaben hat das westliche Bündnis in diesem Jahr mehr als 100 Mal russische Flugzeuge im europäischen Luftraum entdeckt, dreimal so viel wie im vergangenen Jahr.

Kurz vor dem Beginn der russischen Manöver hatte der neue Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg mitgeteilt, dass die Zahl der Nato-Jets im Luftraum der östlichen Alliierten in den vergangenen Monaten verfünffacht wurde. Ziel sei es, die durch Russlands Verhalten in der Ukraine-Krise besorgten Nato-Partner wie die Balten und Polen zu beruhigen. Zudem hat die Allianz unter anderem weitere Nato-Schiffe ins Schwarze Meer geschickt. Auch dort flogen russische Militärflugzeuge jetzt Übungen.

Nach Angaben der Luftwaffe des Nato-Mitgliedes Norwegen flogen russische Flugzeuge von Stützpunkten in der Arktis bis nach Portugal. Sie seien über internationalen Gewässern geblieben, den Grenzen der Mitgliedstaaten aber so nahegekommen, dass Jets losgeschickt worden seien.

An einer Aktion über der Ostsee waren auch deutsche Eurofighter beteiligt. Sie hätten insgesamt sieben russische Flugzeuge abgefangen, die über dem Finnischen Meerbusen geflogen seien. Die russischen Jets seien dann in die Region Königsberg geflogen, erklärte das Verteidigungsbündnis. Demnach waren auch Jets des Nato-Mitgliedes Dänemark sowie Schwedens und Finnlands im Einsatz, die nicht der Staatengruppe angehören.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich über der Nordsee, wo nach Nato-Angaben vier Langstreckenbomber vom Typ Tupolew Tu-95 und vier Betankungsflugzeuge vom Typ Iljuschin Il-78 entdeckt wurden. Die russischen Besatzungen hätten weder Flugpläne eingereicht noch seien sie in Kontakt mit zivilen Fluglotsen getreten. Auch seien sie nicht über Transponder identifizierbar gewesen. Damit werde die zivile Luftfahrt gefährdet, erklärte die Nato.

Das Verhältnis zwischen dem Bündnis und Russland ist so eisig wie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr. Der Westen wirft der Regierung in Moskau vor, die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine mit Soldaten zu unterstützen. Russland weist dies zurück. Die Nato hat in östlichen Mitgliedstaaten ihre Präsenz verstärkt, weil sie sich durch die russischen Streitkräfte bedroht fühlen. Mitglieder sind etwa Polen und die baltischen Staaten, die an Russland grenzen. Die Ukraine ist nicht in der Nato.

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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ja ist klar, Herr Falk, die sind so geheim, dass nur Sie davon wissen. Aber halt! Ev. kommen Ihre Erkenntnissse aber auch aus so "seriösen" Quellen wie dem Kopp-Verlag.

  • Nobelpreise gibt es nur für verdiente Amerikaner den Friedensnobelpreis für Obama zum Beispiel.

    Raumfahrtmässig haben die Amis schon seit Langem nichts mehr zu melden da selbst amerikanische Astronauten auf russische Raketen angewiesen sind. Die privaten neuen Projekte scheinen sich in Luft aufgelöst zu haben.

    Bei den Neuentwicklungen braucht man nur den Su T-50 bei den Russen un den F-35 bei den Amis zu vergleichen. Da haben sie 1 Billion für ein Flugzeug ausgegeben was bei Schlechtwetter nicht fliegen darf.

    Die Russen bauen schon am Kampfjet der 6. Generation und der neuste Armata Panzer ist auch schon unterwegs.

    Von den neuesten Raketen brauchen wir glaube ich nicht zu reden. Da sind die Amis nur am Jammern weil sie angeblich gegen irgendwelche Verträge verstossen dabei haben die Russen nur eine Langstreckenrakete auf kürzere Reichweite getestet.

    Den Hubschrauberträger haben sie extern gekauft da sie generell keine Flugzeugträger in der russischen Marine zu finden sind weil sie leicht angreifbar und versenkbar sind. Den Träger den sie gekauft haben wird wahrscheinlich auch auf der Krim stationiert damit die Türken, Rumänen und Bulgaren schnell ruhiggestellt werden können.

  • Herr Josef Schmidt
    Welche russischen Neuentwicklungen sind das denn?
    Welche Nobelpreisen gab es den dafür?
    Alles ist alt und bewährt jedoch ist neu etwas anderes.

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