Kampfhubschrauber zerstörten Waffenlager
30 mutmaßliche Extremisten bei Luftangriff in Pakistan getötet

Bei einem Luftangriff der pakistanischen Armee in der Stammesregion Nord-Wasiristan an der Grenze zu Afghanistan sind zwischen 25 und 30 mutmaßliche El-Kaida-Exremisten getötet worden.

HB ISLAMABAD. Wie Armeesprecher Shaukat Sultan am Samstag weiter sagte, wurde bei dem Angriff mit Unterstützung von Kampfhubschraubern am Freitagabend auch ein umfangreiches Waffenlager zerstört. Das mutmaßliche Extremistenversteck habe sich in der Nähe der Ortschaft Miranshah befunden.

Die unwegsame Bergregion war bereits am vergangenen Wochenende Schauplatz heftiger Kämpfe, bei denen mindestens 71 Menschen getötet wurden, darunter auch sechs Soldaten. Nord-Wasiristan hat sich in den vergangenen Wochen zu einem der Brennpunkte der Aktivitäten von Taliban-Kämpfern im Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan entwickelt. Nach der von den USA geführten Invasion Afghanistans und dem Sturz des radikal-islamischen Taliban-Regimes in Kabul im Jahr 2001 waren viele Taliban-Anhänger und El-Kaida-Kämpfer nach Nord- Wasiristan geflüchtet. In dem Gebiet sind Zehntausende pakistanischer Soldaten stationiert.

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