Kandidaten der US-Republikaner Alle auf Hillary

Jetzt auch Marco Rubio: Die Anwärter der Republikanischen Partei auf das Weiße Haus formieren sich. Konservative, Staatsferne, Prediger – das Feld ist bunt und zuweilen radikal. Hillary Clinton muss sich in Acht nehmen.
5 Kommentare
Carly Fiorina steigt ins Präsidentschafts-Rennen ein
Hillary Clinton, Barack Obama
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Hillary Clinton – inzwischen 67 Jahre alt – hat über ihre Pläne seit Monaten geschwiegen, im Stillen aber längst einen beachtlichen Wahlkampfapparat auf die Beine gestellt. 2008 schien das Weiße Haus schon in Reichweite – dann kam ihr der junge und weitgehend unbekannte Barack Obama dazwischen (Foto). Die Demokratin war bereits First Lady, Senatorin und Außenministerin. Sie hat reichlich Erfahrung und schon jetzt ein Heer an Unterstützern. „Sie würde eine ausgezeichnete Präsidentin sein“, sagte auch Obama jetzt.

Carly Fiorina
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Carly Fiorina ist eine der möglichen Gegenspieler von Hillary Clinton. Die ehemalige Hewlett-Packard-Chefin strebt eine Kandidatur um das US-Präsidentenamt an. Allerdings müsste Fiorina sich zunächst gegen ihre Konkurrenten unter den Republikanern durchsetzen, für die sie ins Rennen gehen will.

Ben Carson
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Ebenfalls für die Republikaner will der berühmte frühere Neurochirurg Ben Carson der nächste Präsident der USA werden. Er werde ins Vorwahlrennen der Republikaner einsteigen, kündigte Carson in einem Interview des TV-Senders WKRC an. Der wortgewandte Politneuling ist bislang der einzige afroamerikanische Kandidat bei den Konservativen.

Elizabeth Warren
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Elizabeth Warren (65) könnte für Clinton zur Gefahr aus dem Hinterhalt werden. Vor allem die Linken bei den Demokraten würden 2016 viel lieber die Senatorin aus Massachusetts als Kandidatin sehen. Die ehemalige Harvard-Rechtsprofessorin hat sich als Streiterin für die Mittelschicht einen Namen gemacht und scheut auch nicht die Konfrontation mit Präsident Obama über Wirtschaftspolitik.

Joe Biden
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Joe Biden (72) steht als braver Vizepräsident und Hintermann von Obama eher abgeschlagen im Schatten. Zwar hat er Jahrzehnte Erfahrung als Langzeitsenator. Aber auch eine Schwäche: Ein loses Mundwerk und den Hang zu Gesten, die missverstanden werden können. Er kam etwa der Ehefrau von Verteidigungsminister Ashton Carter bei einem öffentlichen Auftritt allzu nahe - in den USA geht so etwas gar nicht.

Bernie Sanders
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Bernie Sanders (73) hat bereits offen erklärt, den Kampf mit der Maschinerie Clintons aufnehmen zu wollen. Der schroffe, weißhaarige Senator aus Vermont trägt den Titel „Sozialist“ mit Stolz. Ob sein Angriff von links Clinton etwas anhaben kann, ist aber fraglich.

Martin O'Malley
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Martin O'Malley (52) gilt als ausgesprochener Liberaler. Er ist für die Abschaffung der Todesstrafe, die Legalisierung der Homo-Ehe, die Erhöhung des Mindestlohns und strengere Waffengesetze. Sein Drängen ins nationale Rampenlicht sehen viele Demokraten aber kritisch.

San Francisco/DüsseldorfAllmählich nimmt das Feld der republikanischen Kandidaten für die Präsidentschafts-Vorwahlen Gestalt an. Nach der Ankündigung der Demokratin Hillary Clinton, die in den eigenen Reihen kaum Konkurrenz fürchten muss, haben die Republikaner nun offiziell in der 67-jährigen Ex-Außenministerin eine gemeinsame Gegnerin. Doch auch untereinander geht der Kampf um die Nominierung erst richtig los. Ein Überblick, wer sich schon erklärt hat, und wer es wahrscheinlich noch vorhat.

Marco Rubio

Am diesem Montag hat es Marco Rubio offiziell gemacht: Der republikanische US-Senator bewirbt sich um die Kandidatur seiner Partei bei den Präsidentschaftswahlen 2016. Er fühle sich besonders geeignet, über die Verteidigung des amerikanischen Traums zu sprechen, sagte Rubio am Montag seinen wichtigsten Wahlkampfspendern. Bei der Wahl im kommenden Jahr gehe es um eine Entscheidung zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Die Bewerberin der Demokraten, die frühere First Lady und Außenministerin Hillary Clinton, sei eine Führerin von gestern. Der Senator aus Florida gehört mit 43 Jahren zur jungen Garde der konservativen Partei. Er ist einer der Favoriten der konservativen Tea-Party-Bewegung und kann durch seine Abstammung auf einen Bonus bei der spanischstämmigen Wählerschaft hoffen – gerade im Westen und Süden der USA ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Rubio wird deshalb auch gerne als potenzieller Kandidat für die Vizepräsidentschaft genannt, wenn er in den Vorwahlen ausscheiden sollte.

Rand Paul

Der Senator aus Kentucky sammelte in den ersten 24 Stunden seiner Kandidatur weit über 400.000 Dollar ein – Rekord Quelle: AFP
Rand Paul

Der Senator aus Kentucky sammelte in den ersten 24 Stunden seiner Kandidatur weit über 400.000 Dollar ein – Rekord

(Foto: AFP)

Randal „Rand“ Howard Paul ist seit dem 7. April offizieller Anwärter für die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten. Der 52-jährige ist Sohn des texanischen Kongressabgeordneten Ron Paul, der sich als massiver Verfechter des Libertarismus einen Namen gemacht hat. Der Libertarismus geht im Idealfall von einer völligen Abschaffung des Staates und völliger Freiheit der Bürger aus. Rand Paul ist ein Späteinsteiger, der erst 2008, als er mit seinem Vater auf Wahlkampftour war, erkennbar selbst ins Rampenlicht trat und schnell Kontakte zur aufkeimenden Tea Party-Bewegung knüpfte.

Er entschied sich für eine Kandidatur zum Senator in Kentucky und erzielte am 20. August 2009 einen Rekord, der ihn dazu bewog, diesen Weg weiterzugehen. Innerhalb von 24 Stunden sammelte er weit über 400.000 Dollar ein, so viel wie nie ein Kandidat zuvor. Als er Anfang 2011 als Senator vereidigt wurde, war es das erste Mal, dass Vater und Sohn gleichzeitig im US-Senat saßen.

Der dritte Bush gilt als moderat
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5 Kommentare zu "Kandidaten der US-Republikaner: Alle auf Hillary"

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  • Die US Experten und Putin 5.Kolonne kennen sich ja bei uns bestens aus. Wahrscheinlich lesen Sie jeden Tag die Post, die Times und schauen Fox News. Ihr bester Freund sind Charles Krauthammer und Glen, Beck, der fromme Dreckwerfer..
    Aber trotz der Kommentare, gewählt wird bei uns und nicht in Berlin und schon gar nicht in Moskau oder den Neuen Bundesländern.
    Die Wahl ist erst in ueber 80 Wochen und da fliesst noch viel Wasser den Potomac hinunter.
    Die Rep Kandidaten gehen erst noch durch den Fleischwolf der Vorwahlen und dort gibt es viele Stolpersteinr.
    Ohne die Minderheiten wird kein Präsident gewählt, eine Frau aus Mexiko hilft vieleicht, aber die Exilkubaner in Date County drehen nicht die Wahl.
    Ausserdem wird der Präsident von Wahlmaennern und nicht direkt gewählt.
    Was der ewige Steuersenkrr da noch so erzählt ueber die Dominanz der Reps, kann er seiner Großmutter oder dem Bushclan predigen.
    Unsere Welt ist nicht so einfach, und wir sind es leid die Briotsamen der Superreichen aufzuheben. Die Oberlehrer aus derRepublik brauchen wir auch Nichtraucher, denn wir können uns selber helfen und gehen persönlich zur Wahl. t

  • Jetzt kommen die Kriegstreiber, ob Rubio, Jeb Bush, McCain oder Hillary Clinton ist fast voellig egal. Alle wuerden am liebsten dem Rest der Welt sofort den Krieg erklaeren. Sie verlangen voellige Unterwerfung wie Deutschland sie schon seit Jahrzehnten praktiziert oder es gibt Krieg. Bei Putin und China der sie mit dieser Politik auf Granit beissen. Deutschland waere gut beraten auf Distanz zu gehen und nicht jeden Unsinn mit zu machen.
    Bernie Sanders und Rand Paul sind bisher die einzigen die nicht voellig radikalisiert und kriegsgeil sind.

  • Frau Hillary Clinton empfängt erst den Sohn Gaddafis als Botschafter mit allen Ehren und schmiert ihm Honig ums Maul. Später, als man ihr ein Bild seines verunstalteten Leichnams zeigt, bricht sie in wahre Jubelstürme aus und frohlockt „wir kamen, sahen und er war tot“. Sie ist vor Freude völlig außer sich. Nach einiger Zeit kommt dann die Stelle im Video !
    Einfach widerwärtig und menschenverachtend. EINE SCHANDE !!! Und das sind die Vertreter der so tollen amerikanischen Werte !!! ?? Die Frau will Präsidentein in den USA werden !! ?? Die Medien berichten natürlich nichts davon.
    Hier das Video !!!
    https://www.youtube.com/watch?v=fbt0BY0WzxE

  • Hillary Clinton mit Rollator ins Weiße Haus? Es ist eine total verrückte Idee mit dann
    69 Jahren die mächtigste Nation der Welt mit vielen mächtigen Problemen zu führen.

    Dahinter steht enorme Machbesessenheit und das ist in diesem Alter ungesund und für die Amerikanische Nation schädlich. Das beste ist natürlich , dass ihr Mann als
    ehemaliger Präsident alle Tricks und Fallen kennt. Naja ..bis auf eine. Aber es ist nicht davon auszugehen das Hillary sich einen Praktikanten zulegen wird.

    Also ist eines festzustellen ..mit den Clintons wird Amerika dann von zwei Präsidenten regiert und Clinton ist der einzige Präsident mit dann vielleicht 16 Jahren Dienst.

    Eine Männergesellschaft wie in Amerika wird Hillary Clinton das eine oder andere Mal übergehen und einfach ihren Mann fragen was zu tun ist.

    Das könnte auch ein lustiges Weißes Haus werden.

  • Politiker wie Hillary sind nur Marionetten der Schattenregierung ( Die Bilderberger ).

    Man mag es kaum glauben, aber es stimmt: Die Amerikaner stehen inzwischen mit fast 60 000 Milliarden Dollar in der Kreide!

    Genau genommen sind es 59400 Mrd. Dollar, wenn man Staatsschulden, Firmenschulden, Hypotheken und Verbraucherschulden addiert.

    Eine Summe, die sich jeder Beschreibung entzieht!

    Hätten Sie beispielsweise zur Zeit Jesu gelebt und hätten seitdem an jedem einzelnen Tag 80 Mio. Dollar ausgegeben, wären Sie noch immer nicht bei 59400 Mrd. Dollar!

    Die USA sind pleite und ihre Weltwährung Dollar am Ende. Aber Sie kennen das sicherlich aus dem Tierreich: Ein angeschossenes Raubtier ist besonders gefährlich und vor allem in seinen Reaktion unberechenbar. Und genauso schätze ich die USA in der aktuellen Krisenlage ein.

    Washington hat in der Ukraine den Countdown zum 3. Weltkrieg eingeläutet und die EU scheint an Bord zu sein.

    Russland und China auf dem Weg, sich vom Dollar zu befreien?

    Wenn sie damit Erfolg haben, bedeutet es den Todesstoß für die globale Vormachtstellung Amerikas bzw. der privaten FED-Bankster!

    Seit dem 2. Weltkrieg wird der Handel mit Erdöl gezwungenermassen in privaten Fed-Dollar fakturiert, was der Rest der Welt ( Dank US Army oder besser FED Army ) so hinzunehmen hat.

    Wer sein Öl nicht gegen FED-Dollar, sondern gegen Euro verkaufen will, wird von den Lügenmedien zum "Terroristen" erklärt ( Saddam Hussein , Hugo Chavez, Gaddafi, Ahmadinedschad, Russland ) und von der Nato "befreit".

    In Washington sitzen Entscheider, die – fälschlicherweise – glauben, ein Atomkrieg sei zu gewinnen. Für sie ist ein Atomkrieg ein Mittel, mit dem sich verhindern ließe, dass Deutschland, Russland und China Amerikas Weltherrschaft infrage stellen.

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