Kandidaten-Karussell
Nachfolgersuche für Weltbank-Spitze wird konkreter

Im Ringen um die Nachfolge von Zoellick haben die USA offenbar einer handvoll Kandidaten ihren Segen gegeben. Zu den Anwärtern gehört angeblich auch US-Außenministerin Hillary Clinton.
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WashingtonDie Suche der US-Regierung nach einem Kandidaten für die im Sommer frei werdende Spitze der Weltbank nimmt konkretere Züge an.

Der US-Senator und frühere demokratische Präsidentschaftskandidat John Kerry steht aber als neuer Präsident der Weltbank nicht zur Verfügung. Kerry habe kein Interesse und sei auch bislang nicht gefragt worden, erklärte seine Sprecherin am Donnerstag.

Aus Weltbank-Kreisen hatte es zuvor geheißen, dass Kerry in der engeren Auswahl für den Posten sei, der traditionell mit einem US-Bürger besetzt wird. Eine Liste mit möglichen Anwärtern auf die Nachfolge des Amerikaners Robert Zoellick sei erstellt worden, verlautete am Mittwoch aus dem Umfeld der Regierung in Washington.

Neben Kerry waren auch die US-Botschafterin bei der UNO, Susan Rice, und der frühere Wirtschaftsberater von Präsident Barack Obama, Larry Summers, als Kandidaten genannt worden. US-Außenministerin Hillary Clinton, die ebenfalls im Gespräch war, hatte bereits erklärt, den Posten nicht anzustreben.

Die Weltbank erwartet bis zum 23. März Vorschläge der Mitgliedstaaten für die Zoellick-Nachfolge. Traditionell besetzen die USA den Chefposten. Doch diesmal erheben auch führende Schwellenländer Anspruch auf eine Berücksichtigung möglicher Kandidaten. Namen aus der Region wurden bislang allerdings nicht bekannt.

Zoellick tritt am 30. Juni nach fünf Jahren an der Spitze der Finanzinstitution ab. Die Organisation will bis zu ihrer gemeinsamen Frühjahrstagung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) am 20. April einen Nachfolger benennen.

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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Kürzlich habe ich einen Vortrag gehört in dem es auch darum ging wie sich die "Bilderberger" gegenseitig die Posten zuschachern um weltweit deren Interessen in Politik, Finanzen und Industrie gewahrt zu sehen.

    Bill Clinton wurde in das Amt des Präsidenten gehievt und Hillary folgte ihm Außenpolitisch. Wen wundert's, daß sie ihre weltweiten Kontakte nun im Finanzsektor einbringt, damit kein Aussenstehender das altbewährte Spielchen ins stocken bringt ?

  • Klar einen Ami an die Spitze - weils Tradition hat und sich bewährt hat. Vermutlich einen mit Drucker-Ausbildung. Good Luck Fellows !!

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