Karlheinz Schreiber soll aussagen

Kanada liefert Waffenlobbyisten zunächst nicht aus

Die kanadische Regierung will den deutschen Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber nicht ausliefern, bis er bei einer Anhörung über Zahlungen an den früheren Ministerpräsidenten Brian Mulroney ausgesagt hat. Schreiber gilt als Schlüsselfigur der CDU-Parteispendenaffäre und wehrt sich bereits seit Jahren gegen seine Auslieferung.
Wehrt sich seit 1999 gegen seine Auslieferung: Karlheinz Schreiber. Foto: Archiv

Wehrt sich seit 1999 gegen seine Auslieferung: Karlheinz Schreiber. Foto: Archiv

HB OTTAWA. Gegen Schreiber, der auch die kanadische Staatsbürgerschaft besitzt, läuft ein von Deutschland beantragtes Auslieferungsverfahren. Schreiber gilt als Schlüsselfigur der CDU-Parteispendenaffäre und soll Waffengeschäfte mit Saudi-Arabien vermittelt haben.

Es gab Spekulationen, dass Schreiber am Donnerstag nach einem Beschluss des Obersten Gerichts ausgeliefert werden könnte. Justizminister Rob Nicholson teilte Schreibers Anwalt Edward Greenspan jedoch in einem Brief mit, dass eine Auslieferung nicht erfolge, solange Schreiber vor dem Untersuchungsausschuss nicht ausgesagt habe. Das gab Greenspan am Mittwoch bekannt. Schreiber wehrt sich bereits seit 1999 gegen eine Auslieferung an Deutschland.

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